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3 (1857)
Entstehung
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und gewaltsam reisst nach ihrem Nein! das Orchester hinein, wiedie Fürstin sich den hemmenden Armen des Gefolges entreissenund der Tochter nacheilen will zum Altar. Durch das Folgende:

Prioez-moi du jour, que je deteste, dans ce sein maternel en-fonecz le couteau , et quau pied de Vau fei funesteje trouve dumoins mon tombeau

kehren bei jedem Absätze diese Schläge des Orchesters wie reis-sender Seelenschmerz wieder, bis bei den Worten

Ah , je succombe ä ma douleur morteile !

Klytemnästra besinnungslos niedersiukt. Das Orchester schliesst mitzwei dürren Akkorden in //moli.

Nun scheinen Rufe im Orchester und seufzende Accente denMoment des Todesopfers, das sich bereitet, näher zu rücken.

Moderato.

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Es ist hiermit ein neuer Moment und ein neuer Seelenzuslandfür Klytemnästra eingelrelen. Sie erwacht aus der Betäubung

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zu dem Anblick dessen, was ihrer Tochter bevorsteht, bis die Kraftder Mutter aus der Mutterangst neu ersteht. Das Weitere gehörtnicht hierher. Hier bietet sich also die Begleitung zu wieder-holten Zwischensätzen und hat in ihnen zwei oder drei verschiedne,aber für die Scene höchst bedeutsame Vorstellungen gezeichnet. DieHandlung selbst würde ohne diese Zwischensätze gar nicht dar-stellbar sein, aber-auch das Seelenbild würde ohne jene nur durchdie Begleitung ausführbaren Züge durchaus unvollständig bleiben.

Zuletzt ist noch

5. das Arioso,

der vorübergehende Eintritt fester geformten Gesangs in das Rezi-tativ, zu erwähnen.