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3 (1857)
Entstehung
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sie dem Opferlode zuführen würde, durch List zu hindern. Hier,am Schluss seiner Arie (des Gebets), tritt das Iiezilativ ein,

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und wird von verbuudnen Akkorden, in den Oberstimmen im Tre-molo, eingeleilet und durchweg bis zum Schluss begleitet. Dassdieses Beben der Instrumente, nur gezügelt durch die festem Takt-streiche des Basses, mit der Stimmung des Vaters syinpathisirt, derselber die Tochter hat herbeirufen müssen und im Zweifel, ob sienoch gerettet werde, bebt, wird Jeder von selbst gewahr.

Aeusserlich ganz verschieden und doch verwandt ist das unter-brochne, aber gemessen wiederholte Anschlägen der Akkorde. Schonam Schlüsse von No. 410 hat sich diese Form gezeigt; ausgebildeterfinden wir sie in einem andern Rezitativ Iphigeniens, die sich eben-falls an Achilles Treue hat zweifelhaft werden lassen und nun beimersten Wiedersehn den Glauben der Liebe wiederfindet.

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Das Stocken der Beschämung, das Geständniss der scheu sichverrathenden Zärtlichkeit lassen hier keine ununlerbrochne Rede zu,