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bereifet auf das Nachfolgende vor. In dem Gluck’schen BeispielNo. 406 dient das Fortklingen der Harmonie, deren Obersliminemeist über der Singstimme liegt, zur Verschleierung und Milderungder letztem. Es ist ein Karakterzug, der erst tiefer naehwirkl undgefasst wird, wenn Klyfemnäslra gleich im folgenden Rezitativ mitnackter, harter Stimme —
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die fröhlichen Tänze der Jugend zerreisst in der Entrüstung überAchilles vermeintlichen Treubruch. Her herrische Befehl: Allez lder erste Ausbruch dessen, was die Stolze zuerst fühlt und erkennt(,,il faut sauver notre gloire ojfensee “), steht nackt und hart da,ohne Zweifel, ohne Einspruch des Herzens, ohne Schleier. Beider Wendung an die Tochter, die hinweg soll aus der Nähe desGeliebten, fast vom Altar des süssen Bundes, scheint sich ein leisesMitgefühl wie ein Flor in den fortklingenden Akkorden über dieWorte zu legen. Iphigeniens erste Frage tritt im ersten Schreckeben so nackt hervor; sie kann nicht fassen, dass Er . . . ,,f/e qui
l'ardeur empi'essee“ .diese Worte, vom obigen 6 Dieux!
an, sind wieder von der fortklingenden Harmonie verschleiert. Indenselben fortklingenden Akkord tritt wieder das befehlerische Wortder weibisch aufgeregten Mutter:
Achills desormais doit vnt/s ihre odieux.