Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
397
Einzelbild herunterladen
 

aus. Nur Folgendes wäre hinsichts der Treue gegen die Redeaccentezu bemerken. Erstens ist kein Grund vorhanden, das ,,herzu sobedeutend, wie hier durch die auf die Tonika schlagende Quarteund den Haupltakllheii geschieht, hervorzuheben. Zweitens ist nochweniger Anlass, die WorteKanaan und durch gesteigerte Ton-folge auszuzeichnen; die richtigere Würdigung des Textes erkenntvielmehr in ihnen eine nur untergeordnete Bestimmung und würdeeher die Stimme sinken lassen, wie bei A.,

402

A

f 6

und rc de-teil mit ih - nen im Laiwle Ka - na-an, und sprachen:

B

0 Ä

W/T\ 1 1 .

1J ''J V

TT* f -ft-

K.a -11a - an, und sprachen:*

als erheben. Allein eben die Rede und folglich ihr getreuer Aus-druck erscheinen hier so wenig gewicblvoll, dass wir uns allenfallseine so geringe Abweichung von der Worttreue gestalten durften,um damit ebenmässigern Aufschwung für die Tonfolge zu ge-winnen. Je wichtiger freilich der Inhalt des Textes, desto nach-theiliger und unstatthafter wäre jede Abweichung von der ihm ge-bührenden Redeweise. Drittens endlich könnte das Ende des Re-zitativs, wie es in No. 401 steht, zu fest und abschliessend für einenText sein, der uns erst auf ein Weiteres hinführt. Dies ist inNo. 401 durch das a tempo und den weiter schreitenden Bass an-gedeutel, der einen neuen Abschnitt oder sonst einen festem Satzerwarten lässt; es könnte auch wie in No. 402 bei B. geschlossenwerden, wo das letzte Wort ganz abfällt, die Singstimme einenQuartscxlakkord andeutet und die Begleitung den damit vorbereite-ten Schluss übernimmt, der dann irgend eine neue Folge nachsich ziehen würde.

Wir geben denselben Text nochmals in andrer Weise.

403

-i-

-iSH

y -p- yy

g Da tra-ten her-zu die o-bcr-slen Ya-tcr ttn - ter den Le-

vi-len und re - de-len mit ih - nen

NN

i«0 A _ A»

*r.

im Lande Ka-na-an, und sprachen:

Hier ist der Eintritt auf dem Sextakkord des Dominantdrei-klangs beweglicher, der Einhergang der Erzählung zu Anfänge mil-