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3 (1857)
Entstehung
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nigste verbunden; mit dem Austritt aus dem einen Akkord alsoin einen andern wird auch ein Fortschritt oder Abschnitt der Redeausgesprochen, mit dem Austritt aus einer Tonart in die andre einwichtigerer Forlschritt.

Es kommt also zunächst darauf an, einen Akkord so lange fest-zuhallen, dass er für den ihm zufallenden Redetheile ausreiche, ohnedie Tonfolge zu sehr an wenige Stufen zu fesseln. Hierzu dienterstens die Wiederholung der Akkordstufen durch den ganzenUmfang der erwählten Stimme; unser Dreiklang z. B. bietet demTenor folgende Tonreihe:

-1--- ß-

tl'S-:-1-j--r

|-

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ü

.1

1

rrm

1

j i . -t ^

FEi i

1

Zweitens kommt uns hier jene innerliche Erweiterung derAkkorde zu statten, die wir in der Elementarlehre (Th.I, S. 107) mitHülfe des emphatischen und benutzen gelernt; aus

wird c- ß -g und b,

e-e-g - i und d oder des,

oder e-g-b-d oder des, u. s. w. Jene erste Erweiterung treibtuns in die äussersten Regionen der Stimme, die andre erschliesstden innern Reichthum der Harmonie.

Hiernach entwerfen wir nun mit Rücksicht auf die Zergliede-rung des Textes unsre Tonfolge folgendermassen :

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1 - vv - v-

f" Da Ira-ten her-zu die

-/-**-

o- bersten-tcr un-tcr den Le-

t .«

vi-tcn und re * de - ten mit ih-nen im Lande

Ka- na -an, und sprachen:

Hier sind vor allem die beiden Hauptabschnitte des Textes durchden Harmoniewechsel und durch vorläufige Taktstriche bezeichnet.Noch genauer hätten auch die letzten Silben des ersten Abschnittsder ersten und die des zweiten der zweiten Harmonie zuertheiltwerden sollen :

un-ler den Le-vi-ten Ka-na-an, und sprachen:

Allein dann wäre nach dem ersten Abschnitt eine Lücke, gleich-sam ein Riss in die Rede entstanden, und das letzte Wortund