Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
316
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Aber so bedeutsam und gewichtig er ist, so wenig verlangt er und der Sinn des Ganzen, den wir hier jedoch nicht mit erwä-gen können, weitere satzartige und damit vorherrschend homo-phone Ausbildung; eher würde er, wie sich schon anfangs gezeigthat, gangartig weiter gehn, wenn das nicht noch zu früh und zuoberflächlich für das Ganze wär. Auch ein neuer Satz kann nochnicht eintreten, denn jener gewichtige Gedanke ist noch nicht durch-gesprochen. Folglich bildet Beethoven aus seinem Hauptgedan-ken ein Doppelthema,

das mittels seines letzten Gliedes ( a .) weiter nach Es dar geführt,hier in der Umkehrung wiederholt, und nach ^sdur geführt, hierabermals umgekehrt wiederholt wird.

Dies ist der Hauptsatz. Nach der ersten homophonen Auf-führung ist er polyphon geworden und bietet den Anblick einerFugendurchführung, nur dass die Eintritte der Stimmen, derganze Modulationsgang von der Fugennorm durchaus abweichen.'Der mächtige, sturmartige Einherschritt des Ganzen gestattete nichtjenes Fugenschaukelspiel zwischen Cmoll und Gmoll, sondern führtevom Haupttone sogleich in die überlegne Dur-Parallele. Nun konntezum Schluss nicht mehr in diese übergegangen werden, folglich ver-senkte sich Beethoven in deren ernstere Unterdominante.

Hier erscheint der durchaus homophone Seitensatz. Er istnothwendig, damit man nach dem Sturm des Hauptsatzes getröstetaufathme; aber nur Einen Moment der Beruhigung kann er gewäh-ren, jenen mächtigen- Grundgedanken uud Grundzug nicht längeraufhalten. Derselbe tritt vielmehr (unter einer Gegenstimme inSechszehnteln harmonischer Figuration) breiter und, mächtiger imBasse, dann reicher in den Gegenstimmen ausgebildet

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im Diskant auf und beschliesst so den ersten Th eil.