Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
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das sehr frei und nur zweistimmig kurz durchgeführt wirdund gangarlig zur Dominante des Haupttons leitet. Hier erscheintder Seitensatz,

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wird in Ces und ^fsmoll wiederholt, nach B und Es und auf dieDominante B geführt, und geht sofort in den Hauptsatz zurück.Von hier bildet sich der dritte Theil sonatenhaft aus.

Hier liegt uns demnach ein noch einfacherer Fall vor. Derfremde Satz, der im vorigen Beispiel an einen zweiten Seitensatzdenken liess, war hier unnöthig; der zweite Theil hat sich strengsonatenhaft aus Haupt- und Seitensatz gebildet, und nur die Wie-derholung des Hauptsatzes zwischen erstem und zweitem Theil istdem Kondo entlehnt; dabei müssten wir aber, abgesehn von derBildung des ersten und dritten Theils, an ein Ilondo zweiter Form(in schneller Bewegung) denken, weil von einem zweiten Seitensatznicht einmal eine Spur sichtbar wird.

Lockerer gestaltet sich das Finale zu Dusseks SonateLeretour ä Paris'-'-.

Der Hauptsatz (As&or) legt sieh spielend (obwohl der saftigenund stets an das Sentimentale streifenden Manier Dusseks getreu)in breiten Abschnitten, in drei Theilen (62 Takte lang) auseinan-der, fest im Haupttone schliessend. Ihm folgt also schon nachSonatenart, wo die Hauptpartie aus mehrern Sätzen bestehen kann, ein zweiter Salz (8 Takle), der auf der Dominante sehliesst unddessen Wiederholung gangartig nach der Dominante Es führt.

Hier lind zwar in Moll tritt der Seitensatz auf, führtaber wieder zu einem neuen Salz in -fisdur, und von diesem führtein dritter zum ersten (diesmal in Dur) zurück. Auf dem Schlusstonknüpft orgelpunktartig ein neuer Gang an, nur durch die Triolen-bewegung mit dem Vorherigen in Einheit, und führt zum erstenSatze der Hauplparlie zurück.

Nach seiner vollständigen Aufstellung erscheint in der Unter-dominante (Des) in periodischer Form ein zweiter Seitensatz, demsich nun der zweite Satz der ersten Seitenpartie anschliesst.Ein Gang führt nach dem Haupttone zurück.