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Hier erscheinen: zuerst (in ^.smoll) der erste Satz der erstenSeitenpartie, dann gangartig auslaufend der hauptsächliche Inhaltdes ersten Hauptsatzes, endlich der dritte Satz der ersten Seiten-partie, der wieder gangartig auf die Dominante führt und den we-sentlichen Inhalt des Hauptsatzes bringt.
Ein schlussartiger neuer Gedanke leitet nun das Ende desGanzen ein, das sich (nach Wiederholung des Gangs aus der ersten.Seitenpartie) aus dem Hauptsatze bildet.
In dieser weiten Komposition (die sich in allen Theilen eben-massig mit dem ersten Satze der Hauptpartie entwickelt hat) er-scheint vor allem die Haupt- und erste Seilenpartie normal rondo-mässig, — nur dass beide aus verschiednen Sätzen bestehn, hierinalso an dem beweglichen Reichthum der Sonate Theil nehmen.
Nun will sich eine zweite Seitenpartie bilden. Allein in denzahlreich vorangegangnen Sätzen ist das Satzelement schon so reichausgeschöpft, — dazu hat sich über alle Sätze, bei allem Strebennach Verschiedenheit in den Motiven, so fühlbare Monotonie aus-gebreitet: dass der Komponist mit vollem Recht Bedenken tragenmusste, noch eine zweite Seitenpartie —• und zwar im Verhältniszu den vorigen Partien wieder aus zw'ei, drei Sätzen — zu voll-enden. Eben so wenig konnte, bei der Breite und geringen modu-latorischen Regsamkeit des bisher Gegebnen, sofort mit dem Haupt-satze nach zweiter Rondoform geschlossen werden. Es blieb alsodie sonatenartige Fortführung, die Bildung eines zweiten Sonaten-theils der günstigste Weg. Allein nun konnte es hei der Anzahlund Breite der angeregten Sätze nicht zu eigentlicher Durcharbei-tung kommen, sondern nur zu einem Aneinanderreihen vonSätzen aus verschiednen Partien; und dies Aneinander musste umso nothwendiger in den dritten Theil oder Schluss hinübergehn, weildas Hauptmotiv bereits erschöpft', und auch keiner der übrigenSätze zu weiterer Verarbeitung und zum Schlüsse sich geneigt er-weiset.
Aehnliche Gestaltung aus gleichen Gründen weiset das Finalevon K. M. Weber’s S. 287 erwähnter ^dur-Sonate, das der Be-trachtung des Jüngers überlassen bleibe.
Fassen wir nochmals das Wesentliche aller .erwähnten odernoch hierher gehörigen Fälle zusammen, so beruht es auf einer Ver-mischung der Rondo- und Sonatenform, auf einer Gestaltung, diesich bald diesem, bald jenem Prinzip anlehnt, weil der Inhalt wederan dem einen, noch am andern vollkommen Genüge finden konnte.Auch hier, wie überall, ist also die Form nicht willkührlich ergriffen,— oder wo es geschieht, zeigt es sich gewiss irgendwie von Nach-theil, — sondern durch den Inhalt nothwendig bedingt. Entweder