Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
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310
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Von hier folgt, ganz wie in der Sonaten- oder fünften Rondo-form, Wiederholung von Haupt-, Seiten-, Schlusssatz mit einem ausdem ersten gebildeten Anhänge.

Wir sehn also eine Komposition vor uns, deren erster unddritter Theil durchaus sonatenhaft ist, deren zweiter aber

1) eine Wiederholung des Hauptsatzes wie die dritte undvierte Rondoform,

2) den Ansatz zu einem zweiten Seitensatze, und

3) eine sonatenartige Durcharbeitung aus dem Haupt- und dem neuen Satze

bringt, unverkennbar eine Mischung von Senaten- und Rondo-fbrmen, die gleichsam ein thatsächlicher Beweis von der Verwandt-schaft derselben, ja von ihrem Ursprung aus einander ist, jede soweit und nicht weiter angewendet, als eben der besondre Sinndieser Komposition rathsam macht.

Ein drittes (oder vielmehr zweites) Beispiel giebt das Fi-nale der ersten Sonata quasi una Fantasia von Beethoven,Op. 27, in Es dur.

Der Hauptsatz ist wieder zweitheilig; der erste Theil schliesstnach diesem Vordersatz

Allegro vivace._£

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im Haupltone, der zweite desgleichen; aus dem ersten Abschnitledes Hauptsalzes (ff.), besonders aus dessen Schlüsse ( b .) wird einGang über Cmoll und Cdnv nach F gebildet, und hier tritt eineArt von Seitensatz ein

mit kaum kenntlichem Halbschlusse, der wiederholt und gangartigweiter geführt wird zu einem Schluss in B dur; er ist das reineErgebniss des ruhlosen Forttreihens, das sich schon im Hauptsatzund Gange herausgeslellt hat und auch den Schlusssatz (der sichmehr akkordisch bildet) durchdringt, und sogleich über den Schlussin die Wiederholung des Hauptsatzes führt.

Allein auch hier läuft der zweite Theil gangartig aus nachGes dur. Hier tritt nun, aus dem Hauptmotiv des Hauptsatzes her-ausgebildet, das Thema einer Doppellüge hervor,