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mit dem zweiten Abschnitte (6.) wird über Emoll und D dur nach^dur gegangen. Hier wird geschlossen, auf dem Schlusston abertritt der Seitensatz in D ein, dem sich auch ein Schlusssatz anhängt.
So weit hätten wir den Anblick eines ersten Theils der So-naten- oder fünften Rondoform vor uns; allein sofort ändert sichAlles. Beethoven hat mit dem Gang aus dem Seitensatz undmit dem Schlusssatz eine Erregtheit geweckt, die er, ohne den Sinndes Ganzen zu verletzen, nicht gewähren lassen kann. Daherkommt schon der Schlusssatz —
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377 r
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nicht zu einem wirklichen Schlüsse, sondern wendet sich bei derWiederholung mit dem dritten Akkorde des dritten Taktes auf dieDominante des Haupttons, die noch drei Takte lang festgehallenwird und den vollständigen Hauptsatz nach sich zieht; gleichsamwie die dritte oder vierte Rondoform, nur dass diese den Schluss-satz nicht kennen.
Allein auch diese Formen werden nicht festgehalten. Der ersteTlieil des Hauptsatzes wird mit einem Kontrapunkt in der Ober-stimme, ähnlich wie anfangs — nur in Moll, wiederholt und danngangartig weiter geführt nach .Es dur. Hier mischt sich ein ganzneuer Satz ein, —•
378
simile
hei dessen Eintritt man einen zweiten Seitensatz erwarten könnte.Allein auch hier würde weitere Ausführung des heftig andrängeudenund einschneidenden Gedankens von dem Sinn des Ganzen entfremdethaben. Beethoven schreitet daher wie im zweiten Theil derSonatenform fort. Wie zuvor muss der erste Abschnitt des Haupt-satzes («. in No. 375) zu einem Gange von Es nach Emoll dienen,wo jener neue Satz (No. 378) sich wieder aufstcllt, — dann nachFmoll, wo jener wieder anheht, ohne zu Ende zu kommen. DieseMischung aus Haupt- und neuem Satze führt endlich auf die Do-minante.