Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
295
Einzelbild herunterladen
 

295

4 Takte

auf die Dominante von jDesdur*) geht, auf welcher orgelpunktar-tig die schon im ersten Theil gegebne Einleitung zum Seitensatznur noch weiter ausgeführt, und nach ihr auf der Tonika Des derSeitensatz gelber erscheint. Dieser wendet sich mit seinem Schlüssenach Fmoll, wiederholt sich da vollständig, wendet sich ferner nachGewdur, und führt hier erst, nach abermaliger Aufstellung seinesersten Abschnittes,

362

- efr**

mit dem letzten Motiv (b.) und dann in freien Arpeggien zum Orgel-punkt, auf dem aber sofort der dritte Theil mit dem Hauptsatzeintritl.

Und abermals dasselbe ist in Mozarts Cmoll-Sonate (No. 326)zu sehn. Hier wird nach dem Schlusssätze schon im ersten Theilder Vordersatz des Hauptsatzes in Es&nr gebracht und mit einer Wen-dung auf die Dominante von Cmoll geschlossen. So dient er zuerst,um auf den Anfang (und die Wiederholung des ersten Theils) zurück-,dann, um in den zweiten Theil überzuführen. Dieser führt mit demHauptmotiv ( a.) und dem aus No. 329 bekannten Gegensätze

-*»-

*» » »

nach der Unterdominante, wo der erste Satz der Seitenpartie (vierTakte) auftritt, dann aber wieder das Hauptmotiv in Fmoll, auf Do-

*) Beethoven verbirgt für den ersten Hinblick die letzte in No. 361 ange-gebne Harmonie, indem er um leichter gelesen zu werden- in derselbenstatt bb ein a setzt; er wechselt mit den Akkorden a-c-es-ges und c-es-ges-bb ,was oben als unwesentlich nicht angegeben worden ist.