Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
278
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in der Weise der Sonatine, gleichsam ein Schlusssatz zur Haupt-partie. Dann folgt sofort der Seitensatz.

Die Aehnlichkeit dieses Falles mit dem vorhergehenden ist un-verkennbar. Auch hier ist eine Periode und ein ihr angehängterSatz, die beide nicht haben weiter führen wollen. Beethoven er-kennt nicht bloss dies, sondern auch eben so klar, was seinem Haupt-satz an Beweglichkeit (oder Fluss) und Schwung fehlt; er giebt dasFehlende mit Einem Zuge und hat nach dreizehn Takten, die demHauptgedanken gehören, in vierzehn Takten (der dreizehnte desHaupt- und erste des Bewegungssatzes fallen zusammen) sein Zielerreicht. Auch Dussek erkennt, was seinem Hauptgedanken zu wei-tem Vordringen an Beweglichkeit fehlt; aber er will es durch Bei-werk, durch den zugefügten Kontrapunkt, gewinnen, was denn frei-lich in der Hauptsache nichts ändert. Der Satz in No. 330 ist sowenig fortbewegend, als der in No. 297; er ist in der Hauptsache(abgesehn von dem Unterschiede zwischen Satz und Periode) einund dasselbe.

Ein zweites Beispiel bietet Mozarts Sonate, deren zwei erstein der Hauptpartie auftretende Sätze wir in No. 310 und 311 ken-nen gelernt haben.

Der erste derselben (die Periode) konnte nicht weiter führen.Man hätte, wenn man von ihm aus fortschreiten wollte, den Nach-satz ausdehneu, auf die Dominante leiten (also einen ersten Theilbilden) müssen; dann musste aber auch auf den Vordersatz zurück-gegangen , und endlich (da dieser weniger bewegsam ist) auch derNachsatz noch einmal angeregt werden. Hiermit wär iudess demganzen, anmuthigen, nicht aber sehr bedeutenden Gedanken viel zu,viel Breite gegeben und bei alle dem kein lebhafter Fortganggewonnen worden, zu dem kein Motiv vorlag.

Auch der zweite Satz (No. 311) bot, obgleich lebhafter als dererste, keinen hinlänglich frischen Fortschritt. Seinem ersten Ab-schnitte musste vor allem eine Wiederholung folgen, wie auch bei3'Iozart geschieht. Sie hätte, statt auf derselben Stelle, auf irgendeiner andern Stufe, z. B. höher und in Moll

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(hier hat das bewegte Motiv «., das bei Mozart einen Takt frühereintrilt, verspätet werden müssen, damit bei der fremden Tonartder innigere Anschluss des Motivs beruhige), geschehen und in irgendeiner Weise zu einem Gang nach der Dominante