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3 (1857)
Entstehung
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C. Fortschreitimg zum Seitensatz durch neue Motive.

Den ersten Fall dieser Art giebt die in No. 299 und 300 ange-führte Sonate. Die Periode sowohl, die als Hauptsatz gelten muss,als der aus ihr gezogne Satz mit seiner Wiederholung bewegen sichin kurz abgebrochnen Rucken. Man könnte und bei welchemSatze war das nicht möglich? mit denselben Motiven, z. B.aus der Wiederholung von No. 300,

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vorwärts nach D und G zum Seitensalze gehn. Aber würde damitdas spielende Hauptmotiv, das wir in seiner Kurzangebundenheit zu-vor schon viermal gehört haben, nicht abgenutzt? und wie viel Zeitwürden wir brauchen, um diese kurzen, stets so deutlich absetzen-den Glieder endlich in Fluss und Schwung zu bringen, der ebennach solchem Anfang doppelt wiinschenswerth scheint?

Beethoven, stets im richtigen Gefühl der ganzen Sachlage,reisst sich rasch entschieden von seinem Hauptsatze los und knüpftauf dem Schlusston seihst einen neuen ganghaften Satz an,

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der im nächsten Takte wiederholt, aber sogleich (im dritten Takte)über A moll und Ddur nach Gdur geführt wird. Zur Befestigungdieser Tonart und zum entschiednen, gerundeten Abschluss derHauptpartie dient ein orgelpunktartig auf G weilender Satz,

der wiederholt und mit einer taktlang hinabgeführten Tonleiter inSechszehnteln beschlossen wird. Es ist ein angehängter Halbschluss

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