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Motive zu einander gehören, nicht aber durch die fest einende Pe-riodenl'orm zu einer nothwendigen Einheit verschmolzen sind.
Hier müssen wir vor allem jenes schon besprochenen Falles
von No. 292 bis 294 gedenken. Der letzte Satz ist dem ersten
verwandt, kann aber auch ohne ihn selbständig bestehn.
Ein entscheidender Beispiel giebt Beethoven’s aus Zartheitund sprühender Laune geborne Gdur-Sonate, Op. 31. Zuerst scheintsich (man sehe No. 256) ein Vordersatz zeichnen zu wollen, aberweit ausgedehnt, mit einem Ganzschluss auf der Dominante stattdes Halbschlusses, und aus zweierlei verschiednen Motiven zusam-mengesetzt. Nun werden zuvörderst die ersten drei Abschnitte
eine Stufe tiefer, auf F, wiederholt, dann aber das Hauptmotiv
(a. in No. 256) auf die Quartsextharmonie von C , zu einem Ganz-schluss auf C, auf die Quartsextharmonie von G und zu einem drei-mal wiederholten Ganzschluss auf G geleitet, so dass der ganzeHauptsatz aus vierzehn Abschnitten in dreissig Takten besteht.Und damit ist, wie wir weiterhin erfahren werden, das Waltendes Hauptsatzes noch nicht erschöpft.
In diesem Beispiel waren die einzelnen Abschnitte zum Theilso unbedeutend (nämlich für sich allein), dass man gleich erkennenmusste: nicht in ihnen, sondern im Ganzen sei der Gedanke desKomponisten zu fassen, jeder einzelne Abschnitt für sich sei nurein im Ganzen geltender Zug. Das Entgegengesetzte sehn wirin dem gross- und edelsinnigen Hauptsatze der Sonate Op. 28 vonBeethoven. Dies —
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3777 ( 7 = 3 —
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ist der erste (auf einem Orgelpunkt ruhende), für sich befriedigendabgeschlossne Satz. Er wird in höherer Oktave wiederholt; daunfolgt ein ähnlicher, aber anstehenderer, —
der nach der in den letzten Takten sich aufschwingenden Ueber-