Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
258
Einzelbild herunterladen
 

258

:0O:

SäEÖSsj!

;q:

ist ein breit ausgelegter, im Hauptton ganz abschliessender Satz.Auf dem Schlusstone wird derselbe bis zum achten Takle wieder-holt, da aber kurz in die Dominante gewendet.

296

rrfc

Hzißz

_!ca_

Es ist ein Uebergang in die Tonart der Dominante und ein Ganz-schluss ; aber so flüchtig gehalten, dass man ihm nur die Wirkungeines Halbschlusses beimessen dürfte. Was diesen Fall einiger-massen zweideutig macht, wird später zur Sprache kommen.

Bei den Vorzügen, die sich schon hier für die Sonalenform amSatze zeigen, ist klar, dass der letztere für den Hauptsatz günsti-ger und befriedigender befunden wird, als

Op.

297

B. die Periode.

Beobachten wir eine solche, die Dusseks 2?sdur-Sonate,75, als Hauptsatz dient.

-P-tV-d^ü-

-o- _ .

* * :

- 0 ~a

l1l1I-

--jj»- »i T i

-«--Ph

' '1=

ff

Wir finden (was schon bei der ersten Anschauung dieser Form,Th. I, S. 29, einleuchtend geworden) den Gedanken durch diegleichniässige Bildung von Vorder- und Nachsatz, so wie durchdie beiden einander entsprechenden Schlüsse (der letzte Dreiklangdes Vordersatzes bei -j- ist durch den folgerechten Fortgang der Me-lodie zu einem Dominantakkord erweitert) so sicher und befriedigendabgeschlossen, dass in ihm selber gar kein Trieb zum weitern Fort-schreiten liegt. Und man beherzige, dass dies nicht etwa in demmindern Interesse, das sein Inhalt in Vergleich mit dem Beetho-vensehen vielleicht erweckt, sondern nur in der abschliessendenForm seinen Grund hat.

Daher findet nun auch der Komponist (dem denn doch sein Ge-danke werth gewesen sein muss, er hätt ihn sonst nicht festge-hallen) keinen Anlass, aus ihm etwas zu entwickeln, ihn weiter zu