Druckschrift 
3 (1857)
Entstehung
Seite
253
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auf der Dominante in Moll. Hier tritt sofort der Seitensatzaber ganz normal in Dur auf, wird durch Wiederholung undAnhang befriedigend ausgebildet, und zieht einen kleinen Schluss-satz nach sich, der aber zugleich den Orgelpunkt auf der jetzigenTonika (Dominante des Hauptsatzes, mit unwesentlichen Verände-rungen und Verzierungen) mit seinem Schluss in der Tonart derDominante diesmal Dur enthält,

und nun schliesst sich, indem diesmal F als blosse Dominante desHaupttons aufgefasst wird, mit einfacher Riickwendung nach Zldurder Seiten- und Schlusssatz an.

Hier haben wir nun alle Beslandtheile der Sonate beisammen;nur fehlt vor allem der mittlere Theil, und der Rückschritt vom Schlussdes Hauptsatzes in den Hauptton macht sich ebenfalls mehr nach derWeise der Sonatinenform. Ferner ist die Modulation zwischen Haupt-und Seitensatz dem erstem einverleibt und damit der besondre Gangzwischen beiden erspart; desgleichen sind, abermals mit Ueber-gehung eines Zwischengangs, Schlusssatz und Orgelpunkt

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zusammengefallen. Endlich sind auch alle Räume beschränkt; derHauptsatz hat acht, der Seitensatz mit seiner Fortbewegung und demSchlusssätze zwölf, das ganze Tonstück vierzig Takte.

Zweites Beispiel: das Adagio aus Beethove ns Bdur-Sonate, Op. 22. Der Hauptsatz schliesst vollkommen im neun-ten Takt im Hauptton {Es dur) ab und erhält dann noch einen An-hang von vier Takten, ebenfalls mit vollkommnem Abschluss. Andiesen Anhang wird nun ein Gang von vier Takten über Fdur indie Dominante geknüpft und hier, also in Bdur, der Seitensatz ein-geführt. Dieser beschränkt sich auf ein Sätzchen,

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das unmittelbar (mit innern Veränderungen , ohne Einfluss auf dieGestaltung im Ganzen) wiederholt, mit einem kleinen Anhang (an