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der Seilensätze. Das Prinzip der Bewegung äusserte sich (schonin den hohem Rondoformen und dann) in der Sonatenform zunächstdarin, dass man nicht bei dem einen Hauptsatze stehen blieb, son-dern zwischen ihm und dem Seilensätze hin und her ging, daher mitdem Hauptsatze zwar den Anfang machte, mit dem Seitensatz da-gegen (abgesehn von einem etwaigen Schlusssatz oder Anhang)endete.
Hierin spricht sich vor allem erhöhter Anlheil am Seitensatzaus, den man nach seiner einmaligen Aufführung nicht für immer auf-geben mag.
Nun ist aber leicht begreiflich, dass erhöhter Antheil eben-sowohl bei einem Tonslück erwachen kann, das nach seinemsonstigen Inhalt dem Prinzip der langsamen Bewegung, also eherden Rondoformen angehörig wäre. Dann würde diese Konstruktion(der wir beispielsweis die nächsten Modulationspunkte beifügen)
HS — SS — HS — SSC'dur Gdur C'dur Cdurentstehn, — das heisst: eine Sonatenform, wenn auch in gedräng-tester Fassung.
Hiermit ist nun sogleich die ganze Lehre für die Sonatenformin langsamer Bewegung begründet.
Dem Prinzip der langsamen Bewegung — und schon der äus-serlichen Rücksicht auf die längere Dauer langsam fortschreitenderKomposition gemäss wird hier die Sonatenform sich in engernSchranken halten; sie wird vor allem ihre eigentlichen Bewegungs-partien, die Gänge und besonders den zweiten Theil, entwederaufgeben oder doch beschränken; auch die Sätze werden sich nureinfacher und beschränkter entwickeln. — Da hiernach nichts Neuesaufzuweisen ist, so genügen statt des Vorarbeitens einige Beispieleaus allgemein zugänglichen Werken.
Erstens: das Adagio aus Mozart’s Fdur-Sonate, der drittenaus dem ersten Hefte der gesammelten Werke (No.3 der Einzelausgabe).— Der Hauptsatz tritt mit einem regelmässigen Vordersatz auf, —
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*) Blosser Auszug; das Original ist reicher, zierlicher ausgefiihrt.