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einundzwanzig Takten. Bemerkt man, dass der ganze ersteTlieil nur dreissig Takte hat, so könnte der vorläufige Anblickzweifelhaft machen, ob wir nicht hier ein Rondo fünfter Form voruns hätten. Allein die genauere Betrachtung zeigt uns, dass hiervon einem zweiten Seitensatze nicht die Rede sein kann. Mozartstellt zuvörderst einen neuen, wieder aus zwei verschiednen Par-tien gebildeten Satz in der Dominantparallele auf, —
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und wiederholt ihn eine Stufe tiefer, also in y/dur. Nun folgt einGang —
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250
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von acht Takten, der auf einen Halbschluss auf der Dominante desHaupttons und zwei Takle weiter zum Hauptsatz zurückführt. Esist klar, dass das viertaktige, in der Modulation sogleich weiterrückende Sätzchen in No. 249 nur ein vermittelnder, kein Seiten-satz sein kann. — Von da an wird der Hauptsatz mit seinemHalbschluss unverändert wiederholt.
Dasselbe geschieht mit dem Seitensatze, der nun wie im vori-gen Beispiel ohne Weiteres im Hauption auftritt, sieben Takte weit.Hier aber macht der Komponist einen vollkommnen Schluss undwiederholt den ganzen Seitensatz, — aber die ersten Takte in Moll(Dmoll), — worauf dann Gang und Schlusssatz (dieser ebenfallserweitert) das Ganze beenden.
Ein sehr ähnliches Beispiel bietet der erste Satz der vierhän-digen Rdur-Sonate desselben Meisters*), nur dass sie in allenTheilen energischer zusammengehalten ist; schon der Hauptsatz,noch mehr der Seitensatz (bei dessen Wiederholung sich ein artigesSpiel der Stimmen —
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*) tu demselben Hefle No. i; No. 2 der neuen Einzelausgabe.