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3 (1857)
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Wir wollen uns also das Vorteilhafte solcher Ueberleitung nichtentgehn lassen, wohl aber auch hier uns hüten, aus einer bis-weilen oder oft erspriesslichen Maassnahine eine allgemeine zwin-gende Regel zu machen.

Es ist noch ein dritter Fall (S. 207) möglich. Wir be-dürfen bisweilen einer Ueberleitung oder Einschiebung zwischendem Schluss des ersten Theils und dem Wiederanfang, mögen aberdazu keins der schon vorhandnen Motive benutzen. Angenommen,unser erster Theil hätte den in No. 231 aufgewiesenen Schluss ge-habt und wir fühlten das Bedürfniss, der damit gegebnen zu gros-sen Erregung eine um so entschiednere Beruhigung entgegen zusetzen: so könnte schon die in No. 232 gegebne oder jedeähnliche Rückleitung zu lebhaft, also für den jetzigen Zweck unge-eignet erscheinen. Wir wollen, um den bewegtem Schluss besserzu moliviren, abermals als Hauptton nicht Gdur, sondern /Zmollannehmen. Dann könnte sich eine Ueberleitung, wie die nach-

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Hier sehn wir abermals, wie eng sich die Sonatinenform unddurch sie die Sonatenform an die fünfte Rondoform anschliesst. Derin No. 235 auftretende Satz tritt offenbar an die Stelle des zwei-ten Seitensatzes. Nur reift er nicht zu einem solchen; er ist viel-mehr auf einfache Satzform und den Umfang von vier Takten be-schränkt, und führt nach einmaliger Wiederholung in einen Gangund zum Wiederanfang, so dass Niemand ihn für gleich gewichtigmit dem Haupt- oder ersten Seitensatz ansehn wird.

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