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3 (1857)
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mit einem Zusatze zu einem festen Satz (der hier mit dem sieben-ten Takte schliesst) abgerundet würde, könnte die Wiederholung nunmehr des ganzen Satzes (sie beginnt Takt 8 im obigen Bei-spiel) nicht wohl umgangen werden ; sie war vielmehr bei der gros-sem Gewichtigkeit des Satzes um so nothwendiger geworden. Ueb-rigens erkennt man an diesem Beispiel, dass ein fester gebildeterSeitensatz weniger dem Sinne des Tonstücks entspräche, als der in

No. 227 festgesetzte.

Zweitens: ist das, was wir in Nb. 227 dem Seitensatze biszum Schlusssätze zugefügl haben, wirklich ein Gang? Wir habenes oben kurzweg so genannt, weil dieses Zugefügte jedenfallsan der Stelle oder anstatt eines Gangs ist; genauer hättenwir diese Bildung als eine jener zweideutigen oder Mittelgestaltenbezeichnen sollen. Bei schärferer Betrachtung finden wir nämlichden auf den eilten Takt des Seitensatzes fallenden Schluss inTakt 12 und 13 durch abermalige Schlussformeln verstärkt; mit demletzten Takie beginnt ein Salz von vier Takten, der abermals aufeinen wiederholten Schluss ausläuft; auch dieser Satz wird (obwohlsehr geändert) wiederholt, und hier erst wird der Schluss, nach-dem er verlängert worden, vom zweiundzw r anzigsten Takt an gang-artig w'eitergefiihrt, um bald wieder in den Hauptton und zumSchlusssätze zu führen. Vorherrschend ist also hier die Satzform,und zwar mit fortwährender Neigung, einen Schluss im Haupttonezu machen oder zu befestigen; man könnte jeden der Sätze füreinen Schlusssatz erachten, so wenig eigne Bedeutung hat er, sowenig ist einer derselben um seiner selbst willen da; sogar dereigentliche Schlusssatz gewinnt durch seine Stützung auf die Unter-dominante festere Haltung. Aber eben darin spricht sich das Gang-liafte jener Sätze aus. Es hat sich nur dadurch verborgen, dassdie Sätze insgesammt in derselben Tonart bleiben. Wären w'ir vonTakt 13 an so,

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