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3 (1857)
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statt überflüssigen Vorarbeitens hier benutzen. Wir werden (wieimmer) mehr als eine Abweichung von der allgemeinen Skizzirungder Form gewahr werden, aber keine, die uns nach dem bisherBemerkten irre machen könnte.

Erster Theil.

Schon der Hauptsatz zeigt sich darin auffallend, dass ernicht einmal vollständige Periodenform hat und aus zwei entschie-den fremdartigen Elementen besteht. Zuerst tritt dieser Satz

203

s

I J

-J-

i

JtZ

!IJ5

Si -

m

. loco

auf und wiederholt sich; man könnte ihn für eine blosse Einleitung(Th. II, S. 32) halten, wenn nicht das Folgende sogleich in einemandern Ton aufträte. Dem erstem Satze schliesst sich nämlich nundieser ganz abweichende

204

i

T

r-J-

i r-,L

I

-M:

J. ?:

T I

I I

ß-

(die beiden Unterstimmen in tieferer Oktave) au, seine ersten Ab-schnitte (bis{) werden im Hauplton wiederholt, im folgenden Taktaber eine rasche Wendung, nach Gdur gemacht und von da nacheiner orgelpunktartigen Befestigung in die Dominante des Haupttonsgegangen, nach Cmoll.

Sowohl die Unstätheit in der Bildung des Hauptsatzes, der vonFmoll sich sofort nach ^fsdur wirft, um über Fmoll in G zuschliessen (und zwar unvollkommen), als die Wahl der Molldomi-nante statt der Durparallele sind dem leidenschaftlichen, bis zu wil-dem Schmerz aufgereizten Karakter des Finale beizumessen. Mailsieht aber am Hauptsatze bestätigt, was uns schon S. 161 hat ein-leuchten müssen, und wird sich leicht überzeugen, dass ein solcherHauptsatz durchaus ungenügend und unpassend gewesen wäre fürdie erstem Rondoformen, vielmehr die letztem herbeirufen musste.

In Umoll tritt der erste Seitensatz auf, der diesen Kern

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i | f.

dreimal, die beiden letzten Male gesteigert, wiederholt und in dieserWeise (unter fortdauernder Triolenbewegung)