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Die nächste Wiederholung des Hauptsatzes geschieht vollstän-dig, oder vielmehr iibervollständig; denn die ganze Periode (No. 194)wird in der Umkehrung (frei) wiederholt und dann auch noch derunwichtigere Satz No. 195 mit der Wiederholung des Kerns nach-gebracht. Der weitere Verlauf dieses feurig, voll genügend unddoch nicht zu weit ausgeführten Satzes bietet nichts Neues fürunsre jetzige Betrachtung.
Sechster Abschnitt.
D ie fünfte Rondoform.
In der vorhergehenden Rondoform traten schon immer deutlicherdrei Hauptmassen hervor, deren erste und dritte aus der Vereini-gung von Haupt- und erstem Seitensatze bestand. Diese Vereini-gung sprach sich am kenntlichsten in der letzten Masse aus, woder Seitensatz sogar seine Tonart verliess, um sich auch in dieserHinsicht dem Hauptsatz eng anzuschliessen.
Hiermit ist allerdings in Vergleich zu den frühem Formen dasGewicht des Hauptsatzes vermindert, und es wird ein solches Ge-wicht auf die Vereinigung des Seitensatzes mit ihm gelegt, dassman Haupt- und Seitensatz vereint als ein einigeres Ganze ansehenmuss und mehr auf sie, als auf die nachfolgende (mittlere) Auffüh-rung des Hauptsatzes ankommt.
Diese Erkenntniss führt zur fünften Rondoform.
Ihr erster Karakterzug ist der, dass sie den Verein vonHaupt- und Seilensatz bekräftigt, so dass derselbeals besondrer Theil
der ganzen Komposition dasteht. Dieser Theil schliesst mit odernach dem Seitensatze; wie, — das wird sich weiterhin zeigen.Darauf tritt der zweite Seitensatz
als zweiter Theil,
und die letzte Wiederholung von Haupt- und erstem Seitensatzals dritter Theilauf, das Ganze hat mithin diese Form,
I II III
HS SSI SS2 HS SSI
eine Form, die an das frühere Schema (S. 182) erinnert.
Man bemerkt hier, dass die mittlere Aufstellung des Haupt-satzes unterblieben ist. In der That erscheint sie — und das istder zweite Karakterzug — aus Gründen, die wir gleich er-fahren werden, entbehrlich, oder doch im Vergleich zu den frühem