bung ist noch weniger daran zu denken, das von No. 89 her Zu-gesetzle als blossen Anhang zu behandeln und damit zu schliessen;es beruhigt dieser Satz nicht, er regt vielmehr durch Neuheit desInhalts und Bewegung zu weiterm Fortschritt an. Auch das Salz-artige tritt gegen die verbreiterte und gesteigerte Bewegung immermehr zurück und das Gangartige wird vorherrschend.
Was soll nun weiter geschehn?
Da wir schon gewiss sind, nicht schliessen zu können, und solange auf einem Ton festgehalten haben: so müssen wir jetzt fort-rücken ; die Modulation muss frei und beweglich werden. Diesist das Erste, das feststeht.
Da wir das neue Motiv (b. in No. 89) ergriffen und schon zueinem grossem (c. in No. 90) ausgebildel haben, so müssen wir auchzunächst daran festhalten; voreiliger Uebergang zu neuen Motivenwäre zerstreuend. Dies ist das Zweite, was wir erkennen, —und damit ist der nächste Inhalt, das Motiv c., festgestellt.
Oder ist dieses Motiv vielleicht schon erschöpft? ist es nichtgenügend, dass wir es in zwei Abschnitten sechsmal gesetzt haben?— Die Wiederholung ist zahlreich genug, aber nur einseitig;sie ist nur in einer einzigen Stimme und nur in einer Richtung er-folgt.
Sollen wir also das Motiv in entgegengesetzter Rich-tung fortführen? — Das würde einen zur Ruhe bringenden Karakterbezeichnen und im Widerspruch mit dem nothwendigen Vorsatz sein,die Modulation fortschreiten zu lassen. Es soll also eine andreStimme, — die kräftigste, der Bass — unser Motiv übernehmen.Wir gehn so —
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