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den mau nach der Lehre von den Liedformen (Th. II, S. 17) leichtund sicher wird zu Ende führen können.
Jeder, der uns bis hierher gefolgt ist, erkennt sogleich, dassmehr als eine Motivirung des Anhangs möglich gewesen wäre, dassauch die obige auf der Form des Orgelpunkts (Th. I, S. 239) be-ruhende Weise mit einfachem, im Satze selbst liegenden Motivenhätte ausgeführt werden können, während das 3Iotiv b. in No. 89nur entferntere Beziehung auf den Hauptsatz hat. Allein man wirdgleichwohl auch unsern Anhang gelten lassen müssen. Nach denmannigfachen Regungen im Hauptsatz und im Gegensätze zu demruhenden Basston (mit seinem treibenden Rhythmus) ist lebhaftere,aufwallendere Bewegung wohl motivirt.
Indess eben dieser Sinn, dieses neue Elemeut fodert nun seinRecht; es will gelten, muss sich ausbreiten. So wird denn ausdem Anhang, mit dem wir zu schliessen gedachten,
oder — w'enn man lieber will — ein gangartiger Salz, der im er-sten Takt in No. 89 anhebt und mit dem Eintritte des fünften schlies-sen wird. Volle Befriedigung kann dieser Salz schon darum nichtgewähren, weil er, an den Orgelpunkt geheftet, keinen vollkomm-nen Schluss hat; er ist eben nur aufstrebende Bewegung vom Hal-teton aus. Daher fodert er Fortführung, oder Wiederholung, oderGegensatz. Im letztem Falle würde die Form der Periode ent-stehn. Allein die entscheidenden Züge an unsrer neuen Erfindungsind unstreitig der feslgehaltne Bassion und die aufstrebende Bewe-gung. Beides räth statt des Gegensatzes oder der WiederholungFortführung an, die wir von Takt 5 in No. 89 so —
setzen. Jetzt, nach so langem Fortgang und so bedeutender Erhe-
e i n Gang,
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