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barocke, hier aber Ion Weber eben so geistreich als sachgemässbenutzte Form.
Am reichsten finden wir diese Form der Variationen in den,,dreissig Veränderungen einer Arie“ von Seb. Bach*) ausge-beutet. Hier sind seinem anscheinend gar nicht dazu geeigneten,schon wegen seiner Länge, — zweimal sechszehn Takte, — dannwegen seines komplizirlen Inhalts bedenklichen Thema (wir gebenhier —
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nur den Anfang), neben mancherlei Nachahmungen, einer Fughette undandern Veränderungen, Kanons im Einklang und der Oktave, in derObersekunde, Unterterz, Unterquarte und Oberquinte (diese beidenin der Verkehrung antwortend), in der Obersexte und Oberseptimeabgewonnen.
Die Ausführung dieser Arbeit war, wie man schon bei einemBlick auf das Thema erräth, nur möglich, indem der Meister aufdie Grundlage des Thema’s
11. S. W.
zurückging, und, an dieser festhaltend, sich die freieste Abweichungvon der ursprünglichen Kantilene (No. 73) erlaubte. Dies erkenntman gleich im ersten Kanon, in der dritten Variation, —
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wo die Oberstimmen im Einklang nachahmen, und ein gehenderBass sie unterstützt; aus jedem Takte der Grundlage (No. 74) isthier ein halber Takt geworden. Von ähnlicher Beschaffenheit istdie fünfzehnte Variation, ein Kanon in der Quinte und Verkehrung,—
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*) Einige Variationen sind für ein Klavier mit zwei Manualen geschrieben,auch auf Instrumenten mit einem, wie die heutigen, ausführbar.
Marx, Komp. L. III. 3. Aull.
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