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3,1,2 (1877) Chemische Industrie : mit einem Rückblick auf die Entwicklung der chemischen Industrie während des letzten Jahrzehends
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Gruppe III. Chemische Industrie.

Beim Schmelzen von 1 Gewichtsthl. Holz mit 2 Gewichtsthln. Na-triumhydrat wurde erhalten

bei 200°: 36'00 p. C. Oxalsäure auf Holz berechnet,

_ 2400; 33-02

Beim Erhitzen in dünner Schicht

bei 200°: 34'68 p. C. Oxalsäure auf Holz berechnet,

220»: 31-60 _ ,,

Beim Schmelzen von 1 Gewichtsthl. Holz auf 4 Gewicbtsthle. Na HOhei 240°: 42'30 p. C. Oxalsäure auf Holz berechnet,in dünner Schicht

bei 240»: 52'14

Bei raschem Erhitzen auf über 200» zersetzt sich die anfangs ge-bildete Oxalsäure wieder überaus leicht.

Bei Anwendung von Gemengen von Kalium- und Natriumhydratfand Hr. Thorn, dass ein Gemenge von 50 Holz, 10 KHO und90 Na HO eine lebhafte Zersetzung erfährt, sobald die Temperatur 180°erreicht hat. Die Temperatur steigt dann rasch, auch nach der Ent-fernung der Flamme, auf über 360° und es tritt Verkohlung ein. So-bald die Kalimenge vergrössert wird, kann man auch die Temperatursteigern. Ueber 200» wird die Schmelze dünnflüssig und bläht sichstark auf, wodurch es schwierig wird, die Masse stärker zu erhitzen.Dies lässt sich leicht erreichen, wenn man wieder auf 60 bis 80° erkal-ten lässt und während dessen beständig durchrührt, um eine lockere,erdige Masse zu erhalten. Erhitzt man jetzt von Neuem, so bleibt dieMasse dickflüssiger und lässt sich auf 240 bis 250» erhitzen. Bei die-ser Temperatur zersetzt sich ein Theil der Humuskörper, der wässerigeAuszug der Schmelze hat eine hellere Farbe; zugleich steigert sich dieAusbeute an Oxalsäure. Bei den in folgender Tabelle wiedergegebenenVersuchen sind auf 100 Gewicbtsthle. Alkalihydrat 50 Gewicbtsthle.Holz angewendet.