Stärkemehl-Industrie. 1G3
A. Vogel *) hat zwei von verschiedenen Standorten herrührendeKartoffelsorten, namentlich auch mit Beziehung auf die Vertheilung derAsche in den einzelnen Gruppen von Bestandtheilen untersucht undwie folgt zusammengesetzt gefunden:
Sorte I.
Wasser.
77 p. C.
( Stärkemehl.
12-1 p. C.
Trockensubstanz .
23 „1 Faserstoff.
6-8 „
| Stickstoffhaltige Substanz
3'8 „
Sorte II.
Wasser.
74 p. C.
C Stärkemehl.
13-6 p. C.
Trockensubstanz .
26 „1 Faserstoff.
6-6 „
| Stickstoffhaltige Substanz
4-5 „
Die Asch enge
halte der einzelnen Bestandtheile waren:
Sorte I.
f Stärkemehl.
0-58 p. C.
Trockensubstanz .
4'2 p. C. | Faserstoff.■ .
1-57 „
( Stickstoffhaltige Substanz
1-95 „
Sorte II.
[ Stärkemehl.
0-45 p. C.
Trockensubstanz .
3‘9 p. C. j Faserstoff.
1-31 „
1 Stickstoffhaltige Substanz
2-02 „
Baab * 2 3 ) untersuchte 61 verschiedene Sorten Kartoffeln rücksicht-lich ihres Gehaltes an Stärkemehl und Trockensubstanz.
Auch Analysen von Weizen liegen vor und zwar von A. Müller 3 ),von Laskowsky 4 ) über einige russische Weizensorten, Q. Demp-wolf 5 ) über ungarischen Weizen, A. Houzeau 6 ) über ägyptischenWeizen.
Fr. Grace Calvert 7 ) bestimmte den Gehalt des Weizens an lös-
4 ) Vogel, Buchner’s Repert. XV, 1; Chem. Centralbl. 1866, 831.
2 ) Raab, Jahrb. f. Pharm. 1872, XXXVII, 204; Chem. Centralbl. 1872, 424.
3 ) Müller, Journ. f. pr. Chem. LXXXII, 17. 4 ) Laskowsky, Ann. Chem.
Pharm. CXXXV, 846; Chem. Centralbl. 1865, 1151. 6 ) Dempwolf, Ann.
Chem. Pharm. CXLIX, 343; Dingl. pol. J. CXCII, 333; Pol. Centralbl.1869, 894; Zeitsclir. f. Chem. 1869, 403. ®) Houzeau, Ann. chim. pliys.
[4], XVIII, 365; Bull. soc. chim. XII, 167. 7 ) Calvert, Dingl. pol. J.
CXCIV, 148.
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