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Das Martyrologium des Nürnberger Memorbuches
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S. die Grabsclirift bei Luzzato, Abne silikaron 15. Ein Aaron istals Erster der Strassburger Judengemeinde in einer Urkunde vom26. Oktober 1334, betr. Geldanleihe des Rats von der jüd. Gemeinde,genannt, Strassburger Urkundenbuch V, 45 n°33.

Ahron b. Jona, Krems 1349. S. 249 und 268.

[Im Trierer Memorbuch A. b. Josua.]

Ahron b. Moses, Schaffhausen 1349. S. 283.

[? hakohen, nach Jellinek, Märtyrer- und Memorbuch 6.]

Alexander hakohen, Erfurt 1349. S. 248, 267 und 284.

[Das Deutzer Memorbuch nennt wie das Bergheimer A. ver-ehrungsvoll mit seinem Begleitnamen: „Unser Lehrer, der RabbinerSüskint, der Hohepriester“. Geboren in Erfurt, Schüler Isaks lialevi,wirkte der mit reichem Wissen ausgestattete A. in Worms, Köln,Frankfurt und in seiner Vaterstadt. Er hinterliess als reife Fruchtseines Studiums das Ritualwork Agudda, das vielen späteren Gelehrtenals Quelle diente. Wie er, so ward seine Tochter Gutlin mit ihremManne, Rabbiner Samuel b. Ascher (s. d.) und ihren Kindern 1349in Worms ein Opfer der Verfolgung (s. S. 259). Den Märtyrer-tod A.’s beklagt Susslin aus Erfurt in der Zionide 'OH “]VHN TP SS(s. S. 244). Vgl. Catal. Bodl. 730, Asulai, Sehern liagedolim, Sajinn° 1, Michael 224, Grätz VH 2 355, Kroner, Festschrift zur Ein-weihung der neuen Synagoge in Erfurt 1884, 15, Jaraczewsky,Gesell, d. Juden in Erfurt 66, Horovitz, Frankfurter Rabbinen I, 9.]

Ascher halevi (b. Isak), Worms 1096. Mit ihm teilen dasgleiche Geschick: seine Mutter Hanna, sein Bruder Jakobmit Kindern; Eleasar und Hanna, und sein Bruder Samuelmit Frau und Kindern. S. 104.

[Über ihn s. Michael 264. — Der Vater Isak b. Eleasar haleviwar der berühmte Lehrer Raschis und ist 1070 in Worms gestorben.Aus seiner Ehe mit Hanna entsprangen fünf Kinder, eine Tochter Bela,welche 1086 starb (Lewysohn, Epitaphien 14), und vier Söhne:Ascher, Elieser, Jakob und Samuel, welche die Stammtafel bei Zunz,Literaturgesch. 156 aufzählt. Vgl. ausserdem Schibbole haleket 12,Asulai n u 325, Kohnl21 und Michael 507.]

Ascher h. Mose. Nekr. I, 50 b, S. 295.

[So hiess der Neffe Isaks b. Mose aus Wien. Er war RespondentMe'irs von Rothenburg (RGA. ed. Cremona n° 8, 24 u. ö.). Vergl.Kolm 100.]

Baruch. Vater des gelehrten Abraham, der 1298 in Rothenburgfällt. S. Abraham und Meir b. Baruch.

David. Sein Sohn Joseph wird 1283 in Bacharach ermordet.S. 146.

[Vielleicht ist der neben ihm genannte Juda sein Bruder, vor-ausgesetzt, dass statt “i3nn p zu lesen ist mn p.]

David. Sein Sohn, der gelehrte Menachem, erleidet 1266 denMärtyrertod in Sinzig. S. 132.

[Wohl identisch mit dem Vorhergehenden.]