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Hillel 37, X. 5). A. war Verfasser des Buches Sinai und beklagteu. a. im Liede die Märtyrer jvon Pforzheim (S. 189, N. 2, 130 und332, Michael, Or lia-chajim 19 und Zunz, Die Ritus 199).]
Abraham, b. Chananel. Nekr. I, 49b, S. 295.
[Der Vater ist nicht Rabbiner, deshalb auch nicht identisch mitdem öfter citierten, um diese Zeit lebenden Gelehrten Chananel.]
Abraham, der gelehrte , b. Isak, des gelehrten, Punktator. Nekr. I,69a, S. 301.
Abraham b. Joseph, der gelehrte, Nürnberg 1298, mit FrauMinna und Knaben Samuel erschlagen. S. 176.
[Synagogaler Dichter, dessen Märtyrertod durch eine HamburgerHds. bezeugt ist (s. S. 176, N. 3).]
Abraham b. Meir liakolien, Weissensee 1303, mit Frau Minnaund Schwiegervater Eljakim b. Simon. S. 215.
[Unser Märtyrer darf nicht mit dem älteren gleichen Namens,der zur Zeit Raschis lebte und mit Kalonyinos b. Isak ein RGA.in der Mar Dorbelo’schen Streitsache (S. 114, N. 1) Unterzeichnete,verwechselt werden (s. Michael a. a. 0. 84, X. 1). Ob A. derVerfasser der Klage ViClljD UNtt'N (Zunz, Literaturgescli. 404und Landshuth, Amude ha-Aboda 5) ist, bleibt fraglich, weil indem Akrostichon am Schlüsse „liakohen“ fehlt.]
Abraham b. Saadja, des Rabbiners. Nekr. I, 80 b, S. 303. SeineTochter Frau Zeruja stirbt 1343 in Nürnberg. Nelcrol. I, 85b,S. 303.
[In der Nürnberger Judenbürgerliste von 1338: Meister Abraham(Stern, Die israel. Bevölkerung der deutschen Städte, III, Nürnbergim MA. 19, n° 205). Ein Rabbiner Saadja wird als Schüler undVerwandter Mei'rs von Rothenburg von dessen Bruder Abrahamim Buche Sinai (Katalog des Beth-ha-midrasch in London n° 14)erwähnt. Ein aus Sevilla stammendes altes Siegel eines Abrahamb. Saadja: Revue des etudes juives XIV, 268 (vgl. das. XV, 122).
Abraham, Sohn des Arztes Saadja, und sein Bruder, der ArztJoseph in Ms. Bern 719; Moses b. Saadja b. Abraham (alle dreiÄi’zte) schreibt ms. München 243 im J. 1426: Mitteilung Stein-schneiders.]
Ahron, Strassburg i. E. 1349. S. 246 und 280.
[In anderen Gedenkbüchern, wie in dem der Mainzer Kranken-pflege-Bruderschaft III, dem von Weisenau u. a. heisst er Ahron b.Serach und wäre demnach der Bruder des gleichfalls in Strassburggefallenen Rabbiners Mankint (liebr. Menachem, nicht Mardochaiwie irrtümlich Memorbuch Worms 2 *) b. Serach (s. d.). Man könntenach dem Namen versucht sein, an eine Verwandtschaft mit der1306 aus Frankreich ausgewanderten Familie des Menachem ibnSerach b. Ahron in Toledo, des Verf. von Zeda laderech zu denken.
*) Ein Mardochai von Strassburg war Schüler Meirs von Rothenburg(Luzzato in Ozar tob V, 32 nach Univ. isr. 1852, 358).