Stadium der Demenz.
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lässt ausser den Steigerungen in den Anfällen keine durch-greifenden charakteristischen Störungen erkennen, ebenso-wenig die Respiration. Der Appetit ist in der Regelgut, nicht selten sogar zur Gefrässigkeit gesteigert; derStuhlgang vielfach etwas träge. Das Körpergewichtpflegt in der Periode des Schwachsinnes anfangs sehr zu-zunehmen, um dann, namentlich in dem letzten Stadiumder Bettlägerigkeit, unaufhaltsam zu sinken. Der Kranke,der sehr wohlbeleibt und fett geworden war, magert schliess-lich, wenn das' Lehen so lange erhalten bleibt, bis zumSkelett ah.
In einer Reihe von Fällen beherrscht der progressiveSchwachsinn, wie er dem zuletzt geschilderten Stadium derParalyse angehört, von vorn herein das psychische Krank-heitsbild (demente Form der Paralyse). Der Patient bietetim Anschlüsse an das Prodromalstadium eine einfache, stetigfortschreitende Abnahme aller psychischen Leistungen dar;nur hie und da kommen episodisch vereinzelte alberneWahnideen verschiedenen Charakters oder vorübergehendeAufregungen zur Beobachtung. Die gewöhnlich sehr deut-lich hervortretenden motorischen Symptome sichern dieDiagnose.
Ihren Abschluss findet die Krankheit regelmässig durchden Tod, der entweder in einem paralytischen Anfalle alsFolge von Hirnlähmung, oder durch äusserste Erschöpfung,durch Schluckpneumonien, Einfliessen von Mund- und Rachen-sekret in die Bronchien, Stagniren von bronchitischemSekrete, Phthise, auch wol durch tiefgreifenden brandigenDekubitus mit Pyämie einzutreten pflegt.
Die pathologische Anatomie ist im Stande ge-wesen, an den nervösen Centralorganen eine Reihe vonVeränderungen nachzuweisen, die in ihrer Gesammtheit alscharakteristisch für die Dementia paralytica gelten können,wenn auch im Einzelnen die Feststellung einer konstanten,gesetzmässigen Beziehung zwischen Befund und klinischemBilde noch kontrovers ist. Als wesentlich sind nicht zubetrachten die bisweilen beobachteten Hyperostosen undExostosen des Schädels, die auch bei Gesunden nicht ganzselten Vorkommen. Wichtiger sind schon die Veränderungen