Entstehung der Wahnideen.
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Bedeutend erleichtert wird dieser Vorgang durch denUmstand, dass naturgemäss zum Mittelpunkte aller der ge-heimnissvollen Beziehungen, wie sie sich dein Kranken all-mählich hersteilen, die eigene Persönlichkeit wird.AVie schon dem Gesunden die kritische Beurtheilung derdas eigene Ich sehr nahe berührenden A T erhältnisse durchdie grössere Lebhaftigkeit der Gefühle auf diesem Gebietebeträchtlich erschwert zu werden pflegt, so wächst auchbei dem Kranken die Unfähigkeit zu einer Berichtigungseiner luxuriirenden Ideen in dem Maasse, wie dieselbenin die egoistischen Interessen eingreifen und somit vonstärker hervortretenden Lust- oder Unlustgefühlen begleitetsind. So kommt es, dass derselbe Verrückte, dessen ab-surde AA’ahnvorstellungen über die A 7 erhältnisse seinereigenen Person uns in Erstaunen setzen, vielleicht überfernliegende Dinge noch ganz richtig urtheilt, namentlich,wenn ihm die Beschäftigung mit denselben noch aus ge-sunden Tagen her geläufig ist. Ja, die Leichtigkeit derKombination lässt den Verrückten bisweilen, ähnlich demManiacus, durch die überraschende Auffindung entfernterAehnlichkeiten sogar geistreiche, feine Bemerkungen machen,die in grellem Kontraste zu seiner sonstigen Urteilslosig-keit zu stehen scheinen und der Ansicht A 7 orschub geleistethaben, dass es sich hier um eine „partielle“ psychische Er-krankung handele. Bei Lichte besehen, liegt sowol derStörung, wie den scheinbar gesteigerten geistigen Leistungendie gleiche A T eränderung, ein abnormes Ueberwiegender associativen A 7 orgänge über die logischenGedankenverbindungen zu Grunde. Die „Apergus“der Verrückten sind daher auch niemals das Resultat- einerwirklichen intellektuellen Arbeit; sie sind nichts, als augen-blickliche überraschende Einfälle oder spitzfindige, halb-richtige Klügeleien, nicht unähnlich den phantastischen undoft mit einer gewissen kühnen Gewandtheit aufgebautenAA 7 ahngebilden selbst.
Auf der allgemeinen Grundlage der erleichterten Kom-binationsfähigkeit und der mangelnden Kritik, vielfachunter dem Einflüsse begleitender Affekte und Sinnestäu-schungen, kann sich der Inhalt des AVahnsystems im Ein-
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