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Frankreich.
Girondisten) unmöglich ihre Ansichten durchführenkonnten. Wahrend die Emigranten zu Coblcnz mitStolz und Verachtung von der neuen Constitution spra-chen, weil sie dem Verdienste, ohne Rücksicht auf Vor-züge der Geburt, die Bahn zum Staatsdienste eröffnet,und die Steuerfreiheit der bis dahin privilegirtcn Kastenaufgehoben hatte, und wahrend diese Emigranten, ge-stützt auf die vom Auslande erwartete Hälfe, eine bal-dige Contrcrevolution verkündigten, war den aufwogen-den Republikanern der konstitutionelle König ein Anstoß;und so stand die Constitution, wie Ludwig 16 selbst, ohnekraftvolle Männer da, die sich der Constitution und deskonstitutionellen Königs mit Interesse, Muth und Ein-sicht angenommen hatten.
Der im April 1792 beginnende Krieg gegen Oest-reich ward bald ein allgemeiner Kampf, der im InnernFrankreichs die lang unterdrückten untern Volksklassenund selbst den in seinen Rechten bis dahin so sehr ver-kannten und zurückgefetzten dritten Stand mächtig auf-regte. Männer, wie Lafayette und Bailly, hat-ten ihre Stellen schon im Oktober 1791 resignirt, undChart 0 n und Pethi 0 n waren die Helden des Tagsund die Chorageten des erhitzten Pöbels geworden.Wilde Republikaner aus Marseille und Brest erschienenin Paris, und schon am Z. August 1792 überreichteder Maire von Paris Pethi 0 n, in ihrem Namen undim Namen der Pariser Sektionen, der Nationalversamm-lung die Petition zur Absetzung des Königs, währendgleichzeitig Ludwig r 6 die Nationalversammlung auffor«