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Bayerische Chronik
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251
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hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen hingegeben ist. Undob die gullt herdishalb der Thunaw die Summa der zwaintzig Tausentguldin 'Römisch nutz und gellts nach obgemelltcni anslag nit ertragenmochte, so sollen wir macht und gwallt haben, die ubertewrung und■' erstattung an anndern Stuckhen Enhalb auf der anndern seytten derThunaw auszuzaigen. Item über solh zwaintzig Tauscnnt guldin Beinischnutz und gellts sprechen wir hertzog Fridrichen alls vormund Erb-lichen, wie vorsteet, noch vier thausennd guldin Keinisch nutz undgellts nach vorgemelltem anslag an Blossen, Steten, Lannden, leuten10 und gultten auf mass wie die zwaintzigk thausennt guldin nutz undgellts, wie wir dann die aufzaigen werden.

/ \W. 105 b ./ AVevter sprechen und enntschaiden wir das hertzogAlbrechten und hertzog Wolfganngen von Bayrn, Im erben undnaehkomen zusteen, verfolgen und beleiben sollen all und yeglich annderl" 1 Slos, Stet, Lannd, leut und gullt, sovil der hertzog Jörg von Bayrnüber das, so hertzog Fridrich alls Vormünder vorgemellter massenzusteet, hinder sein verlassen hat mit der manschaffl und aller annderOberkait, herlichait, gerechtigkait und zugehorung, nichts davon aus-genomen.

u " / 11'. 106 «J Verrer Sprechen wir, das hertzog Friderichen

alls Vormünder Erblichen, wie vorsteet, zusteen und versehen sollen alleBarschafft, Silbergeschirr, Clainat, Edelgestein, Berlin und gewannd mitsainpt aller anndern varennder hab, So in bayden Slossen Lanndshutund Burckhawsen sein; Doch sol hertzog Fridrich kolch, mess-

25 gewannd, um\ was zu dem Gotzdinst geHort, in der Capelln in den selbenSlossen lassen mit sainpt ettlichem gemainem hausrat nach seinemgevallen. Sunst in allen andern Slossen, Steten und Fleckhen sol ainemyeden, so die selben einncnien würdet, die varenndt hab, wie die aufdem tag datuni diss spruchs dar Line ist, beleyben.

30 Dann von wegen des geschütz, püchsen, pulver und annder Ir

zugehorung, so hertzog Jörg verlassen hat, Sprechen wir, das sölhsgleich halb geteilt und yedem lail das halb gegeben werde.

/ W. 10(1 "./ Der Cässten und getraids halben, so noch vorhanudenist, Sprechen wir, das solhs auch gleich halben geteillt und yedem tail35 das halb gegeben, und sol nach hiit dato nichts davon veicnndertwerden a, bis die lailung desselben getraids beschehen, allain was zunnnderhalllung der selben Slos not ist; dar Inne sollen auch bayd par-theien bey Iren Phlichten kain gevärlichait gebrauchen.

/ IT. 101)1'. / Antreffend die Schlllld sprechen wir, was yedertail40 nach weylennd hertzog Jörgen abganng von Schulden gemacht- hat,das yedertail das selb bezal.

[W. 100 b./ Wir sprechen auch, das von beden Bartheien gegen

'dien und yeden unndert honen, in was stannds oder Wesens die sein,

diaer vorberürteii Irrung und kriegsleuffhalbcn kainerlay ungnad oder

45 straffe furgenomen, Sonnder alles tod uud ab sein und deshalben nichts

gehanndlt werden sol.

/ W. /Oll''.] Item was freyer Schulden von hertzog Jörgen her-'ürndt, die nit auf Pflegen, Ambtern eder anndern dergleichen versehriben

a Werdern W.