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Bayerische Chronik
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von derselben [rer Mayestat enntlichen ennschaid im hanndl zuvordern,

zcbitton und zehörn », Irer künigklichen Mayestat nottürfftig enntschaid

brief darüber begern, anzunemen und nnns die zu ze bringen und alles

annders, wie das nnnser notturfft erfordert und Inen, unnsern Anwellden

begegnet wirdet, von unnsern wegen zu Hanndlen, zu thnn und zu 5

lassen, wie wir dann selb, personnlich zugegen, Hanndlen, thun und

lassen möchten, und, ob die benannten unnser Rete und anwelld meren»

gewallts, dann hier Inne begriffen ist, nottürfftig wurden, den wollen

wir In hiemit volkomenlich auch gegeben haben zu gewin, Verlust und

aller Hanndhn g diss unnsers Hinnderganngs auf die Römisch künigklich 10

Mayestat; und was allso durch angeregt unnser Rete und anwelld in

disem unnserm hanndl von unnsernt wegen gehanndlt würdet, das

gcreden wir bey unnsern fürstlichen wirden und wollten, steet vessl

und aufrecht, auch deshalb unnser Rete und anwälld on schaden zu

hallten, mit urkunt diss briefs durch unnser bayder hertzog All'rechts 15

und hertzog Wolf ganngs anhangenden Innsigeln bevestiget. Gesehehen

zu München, und angeregter brief ist geben an dem heyligen auffarl

,.,.- , t/l . .,Abennd, Alls man zelet von Cristi vnnsers Lieben herin gepurt fünf-1505 >n). April ui, , , c - mi ,

r zenenhundert und Im funtften Jare —

/ W. 105«.] Ilaben wir, vorgenannter künig Maximilian auf 20disem unnsern) gegenwärtigen tag, so wir deshalben bayden Tartheyenernennet, mit wolbedachtem mut und zeitigem Kate zwischen bedenvorgemellten partheyen in der angezaigten Sachen und Irrung, HertzogJorgns verbissen Fürstenthumb, Lannd, leut, hab und guter berürnd,unnsern enntlichen ausspruch und enntschaid gethan und gegeben, Thun25und geben den auch wissennlich incrafft diss briefs, wie von wort zuwort hernach geschriben steet.

/ W. 106 a J Anfenncklichen sprechen und enntschayden wir, dasall und yeglich vehd, veintschafl't und Widerwillen, so sich in discrkriegshanndlung zwischen den partheien, auch Iren dienern, anhenngern 3Qund verwanndten begeben hat, wie das sein möcht, nichts ausgenomenganntz tod ab vertzigen sein, und kein taiJ den anndern, noch sonnderpersonell darumb weder Inner nocli ausserhalb Hechtens mit Wortenund werekhen nit ersuchen, ansprechen, Rechtvertigen, Smehen, nochbelaidigen sol in kain weyse. ov

I W. 105<*.] Weyter sprechen und enntschaiden wir, das hertzogFriderichen alls vormunder an stat und von wegen seiner vetternhertzog Ottheinrichs und hertzog Philipsen, Irn erben und nach-komen, versehen und zuesten sol an Slossen, Steten, Lannden, Leutenund gullten mit der man schafft und aller annder Oberkait, horlichait, 40gereehtigkait und zugehorung: Item Slos und Stat New bürg an derThunaw mit sampt Irn heiiichaiten und zugehorungen und dartzuherdishalb der Thunaw, ausserhalb der Stat Innglstat mit [rerzugehorung, was hertzog Jörg am Oberlannd verlassen hat, alles bisin zwaintzig Tausent guldin Eteinisch nutz und gellts nach gewond-45licheni anslag, und was solich Oberlannd nit ertragen mag, sol Imerstat werden am Ni der lannd, auch herdisbalb der Thunaw undanndern Lannden, so hertzog Albrecht und hertzog Wolfganng amNorckaw und vor dem walld haben, Doch ausgenomen, was durch

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