Exhae
Exis
Exle
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Exhaeredation, die Ent-erbung, das Ent-erbem
Exhaerediren, ent-crben.
Exhalation, das Ausalhmen, die Ausdünstung , Aus-dampfung , oder daS Ausdünsten und Ausdampfen.
Exhauriren, erschöpfen.
Exhibiren, einreichen, einhändigen, zustellen.
Exhibition, die Erreichung, Einhändigung, Heraus-gabe. Exhibitum , eine eingereichte Schrift.
Exhortation, die Ermahnung, das Ermähnen.
Exhoi'tiren, ermähnen.
Exigibel, was eingetrieben oder beigetrieben werden kannoder muß, z. B. die einzutreibenden Schulden. Catelhat cmtreiblich dafür angesetzt.
Exigiren, verlangen, fodern. „Se. Hoheit exigirtnfcyt, daß man am Neujahrstage seine Aufwartungmache." Nun, so fodcrt oder verlangt sie es auch nicht.
Exignitiit, die Wenigkeit, Kleinheit, Geringfügigkeit.
Exiliren, verweisen, ins Elend schicken, verbannen,verelenden. S. Expatriiren.
Exilium, die Verweisung oder Landesverweisung, dasElend, die Verbannung.
Eximitor) , ausnehmen, befreien. S. Exempt.
Existentialfa£. Ich führe diesen sonderbaren Ausdrucknicht auf, um ihn zu verdeutschen (denn was soll derSprache ein Ausdruck, dessen wir nicht bedürfen?);sondern bloß um anzuzeigen, was sein Urheber, Kant,damit sagen will, und zugleich um ein Beispiel vonden oft seltsamen Wortbildungen zu geben, wozu dieGewohnheit der Sprackmengerci verleiten kann. EinExistentialsatz soll „ein Satz sein, der von cinemWc-sen, von dem ich mir einen Begriff wache, sagt, daßes existire (da sei)." Aber muß denn ein solcher Satzeinen eigenen Namen haben? Wozu? Es ist nicht ab-zusehen, warum wir nicht eben so sehr auch Non-exi-.stentialfctp , Vitalsap, Mortaljap , Ambulatorial-satz, Dormitalfap und tausend ähnliche Benennungenvon Sätzen nöthig haben sollten, je nachdem darin vondem gedachten Wesen gesagt wird, daß es nicht da sei,daß es lebe, daß es todt sei, daß es wandle, daß es
. schlafe u. s. w.
Existenz, das Dasein. In den Beitragen zur weit.Ausbildung der Deutsch. Sprache, V. 155. wird be-merkt , daß daS veraltete Wort Wesenheit, welches im£>. D. statt Wesen gebraucht zu werden pflegt, eherfür Existenz passen würde, weil Wesen ehemahls seinhieß. Oft kann man auch das Bestehen dafür sagen.
Existimation, i.die Schätzung; 2. die öffentliche Ach-tung, der Ruf, der gute Name.
Existimiren, dafür halten, schätzen.
Existiren, dasein, oder auch sein. „Sein, oder nichtsein; das ist die Frage." Shakespear. Oft kannes auch durch es gibt ersetzt werden. „Es gibt (exi-stirt) kein Gesetz, welches u. s.w." Zuweilen paßt auch
Expa
bestehen dafür. „Da der Frühling herbeikam, und manohne Feuer bestehen konnte." Göth e.
Exlex, gesctzsrci oder gesetzlos.
Exmission, die obrigkeitliche Aussetzung oder Vertrei-bung aus irgend einem Besitzstände. Wenn z. B. einer,der seine Güter verwirkt hat, sie nicht freiwillig über-geben will, so wird zur Exmission, zur Vertreibungoder Aussetzung geschritten.
Exrnittiren, aussehen, hinauswerfen, vertreiben, be-stimmter, aus dem Besitze oder Besitzstände setzen.
Exodus, das zweite Buch Moses; eigentlich der Aus-gang, weil in demselben der Auszug der Jsraeliten ausEgppten beschrieben steht.
Ex officio, aus Amtspflicht oder Amtsgebühr, ausDienstpflicht. Als Aufschrift auf Briefen, welche da-durch postfrei werden, kann es durch Dienstsachen,.Amtssachen oder amtliche Sachen ersetzt werden.
Exolet, veraltet, z. B. ein solches Wort.
Ex mors, nach eingeführtem Gebrauche.
Exoneration, die Entledigung oder Erledigung, dieEntlastung.
Exonsriren, entledigen, oder erledigen, entlasten.
Exopthalmie, das Anschwellen oder unnatürliche Her-austreten des Aug-apsels, so daß er von den Augen-liedern nicht mehr bedeckt werden kann. Man pflegtein solches Auge ein Ochsen- oder Elefanten-augc zunennen.
Exorabel, erbittlich.
Exorbitant, übermäßig, ungeheuer.
Exorcisiren, bannen, beschwören, den- Teufel aus-treiben.
Exorcismus, die Beschwörung, der Geiflerbann oderdas Geisterbannen.
Exorcist, der Beschwörer oder Geisterbanner.
Exordium , der Eingang.
Exorcireu, erbitten.
Exostosis , der Knochen-auswuchs.
Exoterisch. S. Esoterisch.
Exotisch, ausländisch, z. B. dergleichen Pflanzen.
Expansion, die Ausdehnung, Erweiterung, das Aus-spannen. Die expansive Kraft der Materie, wovon inder Naturlehre geredet wird, ist die Ausdehnungskraftderselben, vermöge welcher sie einen Raum erfüllt.
Expansiv, ausdehnend. Die expansive Kraft ist dieAusdehnungskraft.
Expatriirsn. Ich habe dafür ehemahls sich entvakerlan-den (nicht ausvaterlanden, wie Kinderling, durcheinen Druck- oder Gedächtnißfehler, mir zuschreibt) mitdem Geständnisse, daß eS hart und schwerfällig sei, an-gegeben. Don Stosch (Berlin. Monatsschr. 1783)lernte ich in der Folge, daß man ehemahls sich verelen-den dafür gesagt habe. Elend bedeutete, wie Frischaus K a i se r s b. nachweiset, fremdes Land; wovon
noch