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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Teufel.

Zwischen durch hat sich die Schlange und der Dracheimmer noch als Symbol des Teufels und der bösen Geistererhalten. Es ist dieses die älteste Darstellungsweise. Nurallmälig verwandelten sich diese Drachen und wurmartigenGestalten in solche, die mehr Menschen ähnlich werden. Indem Schweif, den der Teufel hat, scheint sich noch etwasvon der ursprünglichen Schlange erhalten zu haben. . Esist ein ganz gesetzlicher Vorgang, dass die Götter der vor-christlichen Welt in der Vorstellung der frommen Christen zuTeufeln werden. Die Zerstörer des Götzendienstes werdendaher oft als Teufelsbanner, Drachentödter gemalt. (SieheDrachen).

S. Antonius, mit Teufeln und höllischem Feuer vor-gestellt. Früher oft an Hausthüren abgemalt, alsSchutz gegen die Pest und böse Dämonen. VergJ.Schwein.

S. Goar, einen kleinen Teufel auf der Schulter. Vergl.Hirsche.

Vielleicht Anspielung auf die boshaften Verleumdungen, dieihn auf kurze Zeit bei dem Bischof Faustus verdächtigt hatten,Auch erzählen die Legenden, wie S. Goar viele Teufel aus-getrieben.

S. Lanfrancus, im Benedictinerordenskleide mit einerInful. Monstranz tragend. Teufel zu seinen Füssen.

Bruder Claus oder S. Nicolaus von der Flühe, alsEinsiedler. Mit einem Bornhusche. Siehe dieses.Teufel zur Seite oder sonst wo. 1487,

S. Norrert, als Prämonstratenser. Teufel zu Füssen,weil er viele böse Dämonen ausgetrieben. Vergl.Becher (Kelch).

S. Petrus C(elestinus, als Papst, böse Dämonenum sich.