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Rad.
Ihre Gelehrsamkeit wird gerühmt. Auf Befehl Maximin II.disputirt sie mit mehreren Philosophen, die von ihr beschämtund zum Christenthum bekehrt werden. Der Kaiser versuchtelange Zeit die Jungfrau zu verführen , womit vielleicht ihrName (die Reine) in Verbindung zu setzen ist. Catharinaselbst litt den Martyrtod. Als man die fromme Jungfrau aufdie Martermaschine gebunden, die aus mehreren mit Messernbesetzten Rädern bestanden, zerriss ein Blitz vom Himmel dieSeile (deshalb das zerbrochene Rad als Attribut) undtüdtete die Henkersknechte, worauf man der Heiligen mit einemSchwert den Kopf abgeschlagen. Ein frommer Bischof sagtferner von ihr : »es w r ird uns erzählet, dass der Leib der heil.Catharina von den Engeln sei auf den Berg Sinai getragenworden, was aber von den Mönchen zu verstehen ist, die mangemeiniglich Engel genannt hat“.
S. Euphemia. Ein Rad neben sich. Zuweilen aucheinen Bären.
Sie halte sich geweigert, die Götter anzubeten. Nach man-nigfachen, vergeblichen Qualen wurde sie drei Bären und dreiLöwen vorgeworfen. Euphemia bat sehr, erlöst zu werden.Ein Bär gab ihr einen lödtlichen Schlag und die andernBestien legten sich demiithig zu ihren Füssen.
S. Donatus, als Bischof mit einem Schwerte , ein Radmit Lichtern in der Hand haltend. Bischof vonArezzo. Vergl. Lichter.
S. Willigis, als Erzbischof , ein Rad neben sich, weiler eines Rademachers Sohn gewesen.
Von ihm soll sich das Rad im Mainzer W r appen herschreibenund Willigis Abstammung ist vielleicht erst später hierausentstanden. Vielleicht war es ursprünglich ein Kreuz, dasman mit einem Kreis geschlossen. Cöln und Trier führenauch ein Kreuz im Wappen.