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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Mühlstein. Musik. Instrumente.

Die Tochter eines römischen Beamten, der die Christen ver-folgte; wurde von ihrem Vater grausam gepeinigt, weil sieseine Götterbilder zerstört hatte. Nach mannigfachen Mar-tern wurde sie an einen Mühlstein gebunden in den VolsenerSee geworfen: aber der Stein tauchte wieder mit ihr auf,Engel brachten sie lebend ans Ufer. Andere Richter ver-suchten neue Qualen. Siehe Schlangen. Die Zunge wirdihr ausgeschnitten; aber sie singt Loblieder u. s. w. Endlichwird sie mit Pfeilen erschossen. 300.

S. Quirinus, als Bischof , einen Mühlstein zur Seite.

Er war Bischof von Siscia U Sisselt in Croatien) und wurde,mit einem Mühlsteine um den Hals, von einer Brücke hinab-gestürzt. Er schwamm lange über dem Wasser, redete nochmit den Zuschauern und flehete dann im Gebet, dass er unter-sinken dürfe. 309.

S. Victor von Marseille, als römischer Soldat, mit Schwertund Mühlstein. Verstümmelte Götzenbilder um ihn.

Der römische Hauptmann Victor stärkte während der Maximi-nischen Verfolgung die Christen im Glauben, wurde vor Ge-richt gezogen und gefoltert. Anstatt zu opfern, tritt er inGegenwart des Kaisers den Altar um. Im Gefängnisse be-kehrte er seine Wächter Alexander, Longin und Felician.Victor wurde mit einem Mühlstein zerquetscht, dann wurdeihm der Kopf mit einem Schwerte abgeschlagen, der Leichnamins Meer geworfen. Siehe Victor unter Ritter, Rüstung.

Musikalische Instrumente.

Leyer, Laute, Orgel, auch die Geige, besonders häufig aberLeyer und Orgel, sind Symbole des Gottesdienstes, inengerem Sinne: Lobpreisung Gottes.

Orpheus, mit der Leger, von wilden Thieren umgeben (dieer durch die Töne anlockt und zähmt).