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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Apfel. Apostel.

Welt. Er ging in ein Kloster und führte ein strenges aske-tisches Leben. Eines Tages als er im Garten arbeitete,gelüstete ihn nach einem Apfel. Die gesetzliche Essensstundewar aber noch nicht gekommen. Nach einigem Kampf warfer die gepflückte Frucht von sich und gelobte nie mehrAepfel zu essen , die seiner Sinnlichkeit fast einen Sieg ver-schafft hätten. Vielleicht dass in diesem Apfel die Vorstel-lung von der Verführung zur Sünde im Allgemeinen zum Vor-schein kömmt. Nach grossen der Kirche geleisteten Dienstenstarb er 531 in Palästina.

S. Hermann Joseph, als Knäblein dem Mullergoltesbüdeeinen Apfel reichend. Er xcird knieend als Schülertorgestellt, das Lesebuch unter dem Arm. Feder-köcher und Dintenfass an der Seite.

Verarmter Kölner Bürgersleute frommes Kind, das in seinerfrühesten Jugend eine grosse Andacht zur Mutter Gottes hatteund besonders gern die Kirche Maria zum Capitol besuchte.Einstmals nahm ihm das dortige Marienbild einen Apfel ab,den er dem Christuskindchen darreichen wollte. Er tratfrühzeitig in das Praemonsfratenser Kloster Steinfeld in derEifel. Sein einfältiges Wesen Cer wusste seine häufigen Vi-sionen geheim zu halten) und seine grosse Innigkeit undKeuschheit zogen ihm den Namen Joseph zu, den er ob-schon es von Seiten der Mönche anfangs nur scherzweise ge-meint war aber hernach selber annahm, als sich ihm Mariain einer Vision angetraut hatte. Er starb 1230. (Eine andereDarstellung des Hermann Joseph siehe unter Axt.)

Apostel.

Der Zwölfzahl wurde eine mystische Beziehung gegeben.Manches Kunstwerk zeigt deutliche Spuren von dem Zusam-menhang, den die mystische Theologie zwischen dem alten und