Wer ist's? Ein Kriegsmann zieht daher,An seiner Brust der Ehre Zeichen,Doch trügt sein Antlitz deren mehr:Die Narben, Rosen zu vergleichen.
In seinem Auge Frankreichs Bild,Auf seinem Hute Frankreichs Farben,An seiner Brust, des Kaisers Schild,Die Ordenssaat in reichen Garben.
Und horch, dem bärtigrauhen MundeEntströmet solche Liederkunde,Dem Schlachtengott der neuen Zeit,Dem „kleinen Corporal" geweiht:
Als ich aus der Heimat schied,War ich nur ein armer KriegerUnd nun kehr' ich heim als Sieger,
Welchen Reichthum bring ich mit!Meinen Säbel, der in SchlachtenAufglomm wie ein Blitzesstrahl,
Narben, die mir Ehren brachten.Hoch mein Kaiser überall!
Ei, -wie war ich einst gehetzt,
Lebt' von einem Tag zum andern,Arbeit suchend musst' ich wandern,
0 wie anders ist es jetzt;
Habe mich im Feld geschlagenWacker mit dem blanken Stahl,
Das gibt Brot in alten Tagen.
Hoch mein Kaiser überall!
War ein muthiger Soldat,
Hielt gar streng auf meine Ehre,Stand, wo's nöthig war, zur Wehre;
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