Der Sohne Doppelpaar durchglühtDer gleiche Hochsinn im Gemüth.Die jüngsten, unerfahren im Schiessen,Beschäftigen sich mit KugelgiessenUnd wickeln emsig die PatronenUnd füllen sie mit gehacktem Blei,Ganz unbekümmert: als ob es Bohnen,Der Schuss in die Luft zu verpuffen sei.Die ältren, Gleichmuth in den Mienen,Stehn ihrem Vater stolz zur Seit'Und geben ihm überall das Geleit,Als ob sie eifersüchtig schienen,Gilt es zu beweisen ihren Muth;Doch wenn sie wallen Arm in Arm
Sich schauen in die Augen warm,Dann ist es wahres Bruderblut,Das weckend nur die reinsten TriebeBekundet brüderliche Liebe.
"Wohl mag von Beiden jeder gernSein Theuerstes zum Opfer geben,Für seinen König, für seinen Herrn:Sein junges hoffnungsvolles Leben.Das war die Liebe, die ewig jungSich hat vererbt in der Familie,Mit rührender BegeisterungBeschirmend treu die Königslilie.
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