Das Königthum ist Blitzeslicht,
In stürmischen Gewittern;Den frommen Waller schreckt es nicht.
Den Schuldigen macht's zittern."
„Das Königthum ist ein schützender Schild,
Gehalten von klüftigen Bänden,Der Feindespfeil, wie gut auch gezielt,
Zerbricht an den chmen Wänden;Das Königthum ist auch ein Schwert
Für Recht und Gesetz zu schwingen,Den Frevler, der Recht und Gesetz nicht ehrt,
Und äussren Feind zu bezwingen."
, Das Königthum es gleichet auch
Der hundertbliittrigen Rose,Nach allen Seiten den duftenden Hauch,
Bringt Zephyr mit süssem Gekose;
Das Königthum ist ein EichenbaumMit saftig gesundem Marke,
Es nisten Tauben in seinem Raum,Drin horstet der Adler, der starke."
„Vom Königthum lässt süsses Lied
Und liebliches sich singen,Das tief in deine Seele zieht:
Ein Täubchen mit Adlerschwingen;Doch auch gewaltig von ihm es klingt
Und minder fromm nicht und sittig,Dass es in deine Seele dringt:
Ein Aar mit Taubenfittig."
So tönet das Lied unter Becherklingen,Und Büchsenknall und Säbelschwingen,Hinaus in die tiefdunkle Nacht;Und den vom Lagerfeuer, dem hellen,Beschienenen, monllust'gen GesellenHat diese Antwort das Echo gebracht."
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