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ü töne hinaus, mein trautes Lied,
O Poesie, wie preis' ich dich
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Das meine Brust so wonnig erhebt!
Wie labt an dir die Seele sich!
Was mit den eilenden Saeculn flieht,
An diesem Kuss voll Glut, voll Leben,
Hat oft im Gesänge noch nachgelebt.
Den sich Natur und Geist gegeben,
So kommen die Sagen aus finstrer, trüber,
Wenn selig sie und wonnetrunken
Verschollener Vergangenheit
Einander in den Arm gesunken,
Auf unsere Tage und gehen hinüber
Stirbt oft des Jammers düst're Noth,
In eine ferne zukünftige Zeit.
Lebt auf die Freude zum Morgenroth,
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Der Jubel, den grosse Thaten schufen,
Und lockt und schmeichelt in süssen Klängen,
Lebt frisch im Munde des Volkes fort,
Die Welt durchjauchzend in Gesängen.
Und wie ein nie versiegender Hort
Pflegt neuen Jubel er wach zu rufen;
Es flüchtet gern in schöne Räume,
Und selbst die Thränen, von Grausamkeit,
In's Paradies der Natur das Lied;
Von rechtloser Willkühr alter Zeit
Versenkend sich in selige Träume
Ins Auge gedrängt, sie zittern wieder,
Ahnt es nicht, dass der Traum entflieht;
Herolde der Schmach und nicht des Ruhms,
Es schlürfet sinnig und wonnetrunken
Doch Zeugen ewigen Menschenthums,
Ein die prismatisch stralenden Funken,
Im Auge und träufeln äzend nieder.
Die in unnennbar herrlicher Pracht
Und eine glimmende Säure durchbrennt
Auf Blättern der Bäume und Blüthen erwacht.
Ein solcher Tropfen manch' Pergament,
Es nimmt so gern auf in die Brust
Und wieder ein andrer wäscht nach und nach
Den kleinsten Hall vergänglicher Lust,
Von manchem Petschaft ab die Schmach
Und hallt ihn zurück und gibt ihn kund,
Und läutert die Schuld und bleicht das Blut,
Verscheucht den tückisch auf der Lauer
Vergossen von argem Uebermuth.
Verborgen harrenden, neidischen Schmerz,
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