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helm'sIV., die deutsche Kaiserkrone anzunehmen, unerfüllt,andererseits waren die freisinnigen Politiker mit der preus-sischen Verfassung vom 5. Dezember durchatis unzufrie-den. Man verlangte Gesetzesvorlagen über Pressfreiheit,Versammlungsrecht, Anheften und Verkauf von Plakatenpolitischen Inhalts, es entstand der Kampf um das Wahlge-setz und ein heftiger Streit wegen des Dreiklassensystems.Erst die preussische Verfassung vom 31. Januar 1851führte allmählich wieder ruhigere Verhältnisse herbei. DieStockung der Gewerbe und eine überhand nehmende Ar-beitslosigkeit hatten die Aufregung nur noch vermehrt.Jene rief den Gewerbeverein mit Statut vom 20. April1849 hierorts in's Leben, und dieser suchte ein Adress-komptoir für die arbeitende Klasse der Gemeinde Dürenzur Nachweisung von Arbeit abzuhelfen. Die ersten Ge-meinderathswahlen hatten 1846 stattgefunden und sprachsich 1850 der neue Gemeinderath gegen einen kollegiali-schen Gemeindevorstand aus und wählte am 3. Dezemberden bisherigen kommiss. Bürgermeister Thom. Jos. Heim-bach (f 1853) definitiv, sowie den Gemeinderath Apothe-ker Pet. Karl Brauweiler und Dr. Koenigsfelcl zu Beige-ordneten. Recht segensreich wirkte die von Dr. Koenigs-felcl in's Leben gerufene Armen - Beköstigungs-Anstalt,welche z. B. von Januar bis Ostern 1850 täglich durch-schnittlich 400 Personen beköstigte (vom 1. Dezember1843 ab während 130 Tage 42,500 Portionen ver-abreicht!). Ein grosser Wohlthäter Dürens in schwererZeit war der am 19. Februar 1847 verstorbene Herr Rud.Schenkel, der ausser bedeutenden Zuschüssen zum Sub-stanzvermögen der Armenverwaltung (stäclt. Armen-Ver-sorgungsanstalt) jährlich eine grosse Summe zur wöchent-lichen Vertheilung an die Armen hergab und das Terrainder städt. Badeanstalt an der Lindenpromenade zur Er-richtung eines Spitals schenkte. Der evangelischen Ge-meinde schenkte er, wie bereits erwähnt, den Friedhof, einenamhafte Summe zum Schulgebäude sowie Kirchenbau ander nach ihm benannten Schenkelstrasse, endlich der Rhein-provinz das Jesuit enkollegiums-Gebäude als Blindenanstalt.