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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
Entstehung
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Schoeller aus Jülich, Gemahl einer Tochter von PhilippDietrich Schoeller, das Hauszum goldenen Stoer" oderim Fisch" auf dem Markte zu Düren (vgl. oben S. 78)gekauft. Von ihm kaufte es am 18. Februar 1738 JohannPaul Schoeller für 1100 Reichsthaler; es wurde spätermit dem Neben-Gebäude, dem früheren Gasthof zumwilden Mann" (vgl. oben S. 106), in den Bau des Hau-ses des Kommerzienrathes Fritz Schoeller hineingezogen(a. a. O. S. 61). Johann Paul Schoeller erwarb am 31.Mai 1721 das Bürgerrecht zu Düren unter Entrichtungvon 14 Gulden Bürgergeld; er vermählte sich 1724 mitMagdalena von Schaeven, deren Vater diealte Mühle"(Papiermühle) vor dem Oberthor besass. Johann PaulSchoeller starb 1754 als angesehener Kaufmann; von sei-nen Söhnen besassen Philipp Rütger und Paul die bis da-hin der Familie Kaiser zugehörige Kaisersmühle als Tuch-fabrik. Philipp Rütger betrieb bis 1814 auf der sogen.Gerstenmühle eine Papierfabrik, die er dann an seine Brü-der Heinrich Wilhelm und Arnold Schoeller verkaufte.Heinrich Wilh. Schoeller, der Vater von Heinrich August,war Besitzer der Papiermühlen Hammer und Gerstenmühle.Er liess 181718 die Gerstenmühle in eine mit den neue-sten englischen Maschinen ausgerüstete Tuchfabrik um-bauen, die er seinen beiden jüngsten Söhnen Franz Paulund Konrad Ernest überliess, bis schliesslich Kommerzien-rath Fritz Schoeller die Gerstenmühle erwarb. Ein dritterSohn von Johann Paul Schoeller war Johann Arn. Schoel-ler, der Vater des am 18. Dezember 1884 hierselbst imAlter von 92 Jahren verstorbenen Geheimen Kommerzien-rathes Leopold Schoeller (a. a. O. S. 63), unter welchemdie Dürener Industrie sich einen Weltruf erwarb, welcherinsbesondere auf der grossen Industrie-Ausstellung zu Lon-don im Jahre 1851 anerkannt wurde. Leopold Schoeller& Söhne, Peill & Cie., Joh. Peter Schoeller erhielten fürTuchfabrikate, welche von der Jury zu den ausgezeichnet-sten der ganzen Welt gezählt wurden, erste Preise, des-gleichen Hoesch & Söhne für Papiere, Karl Schleicher fürfialvanisirten Stahldraht. Auf den Pariser Ausstellungen von