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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
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lichkeit eher nahe kommen. Danach hatte damals die Pa-pierfabrik von Heinrich Aug. Schoeller auf dem Hammerungefähr 80 Arbeiter und einen Umschlag von 48,000 Tha-ler, Ludwig Math. Hoesch am Kölnthor 70 Arbeiter und40,000 Thaler Umschlag, Ludwig Schoeller auf der altenMühle 55 Arbeiter und 30,000 Thaler Umschlag, JohannSchüll in der Oberstrasse 70 Arbeiter, 35,000 Thaler, Jo-hann Arn. Schmitz in der Oberstrasse 70 Arbeiter, 40,000Thaler, Gebr. E. und W. Hoesch auf dem Hühnermarkt35 Arbeiter, 18,000 Thaler Umschlag. Von Eisenwerkenwaren hervorragend E. und W. Hoesch auf dem Hühner-markt mit 70 Arbeitern und 60,000 Thaler Umschlag,Hoesch & Cie. hatte eine Sehneicleisen- und Walzmühle mit50--60 Arbeitern und 50,000 Thaler Umschlag. Ausser-dem gab es 2 Deckenfabriken von Wittwe J. W. Kannen-giesser an der Kapuzinerkirche und Pohl & Drouven inder Oberstrasse. Dortselbst befand sich auch eine Finger-hutfabrik von Christ. Jos. Müller; endlich sind zu erwäh-nen eine Sayett- und Flannell-Fabrik von Schoeller & Cie.auf der Gerstenmühle, sowie 2 Seifensiedereien von RucLSchenkel sowie Wilh. Virnich Söhne. Die meisten Fabrikensind später mit der grösseren Entwicklung der Stadt vordieselbe verlegt worden. Der älteste Schoeller in Dürenwar Heinrich von Schoeler (geb. 1581), der sich 1638 mitAnna von Meisheim vermählte und in der Oberstrasse zuDüren wohnte, wo er 1662 starb (vgl. Schoeller, Geschichteder Familie Schoeller S. 21). Sein Sohn Heinrich Schoel-ler vermählte sich 1684 mit Job.. Marg. Kox zu Dürenund starb 1701. Er hinterliess einen Sohn Franz KasparSchoeller 16851755. Von dessen Söhnen Avar JakobNik. Ant. Jos. Schoeller, geb. 1713, Amtsverwalter desAmtes Düren, 1777 auch Bürgermeister dieser Stadt, woer am 10. März 1788 starb (Schoeller a. a. O. S. 25). Dieheutige Fabrikantenfamilie Schoeller stammt von PhilippDietrich Schoeller aus Gemünd, geb. 1645, ab. Sein EnkelHeinrich Wilh. Schoeller liess sich 1735 als Tuchfabrikantin Düren nieder, wo er das Hauszur Traube" bewohnte(a. a. O. S. 55). Schon am 10. März 1717 hatte Wilhelm