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unter dem General Harach in Düren; diesem folgten am4. Dezember die Durchmärsche des Lattermann'schen In-fanterie-Regiments in die Aemter Nideggen und Froitzheim;der Stab, die Kranken und die Bagage übernachteten inDüren. Den 18. Dezember rückte der Stab, eine Kom-pagnie mit der Bagage und dem Lazareth vom RegimentTeutschmeister in Düren ein; das Hospital, bestehend aus23 Kranken und 17 Aufwärtern, kam nach Distelrath, derStab und die Kompagnie blieben in Düren. 39 Subscriben-ten der Stadt veranstalteten abermals an diesem Tageeinen Ball, wobei die „hohen Herrschaften und Gäste"freien Eintritt sowie Bewirthung hatten. Das Haupt-Gast-haus Dürens war der „Pfälzer Hof".
Im Jahre 1787 beschloss der Magistrat die Abtragungdes inneren Walles vom Wirtelthor bis zum Zehnthofeund den Verkauf des Terrains zu Bauplätzen. Die Ausstel-lung geschah am 3. April in 8 Parzellen; einen Rest amWirtelthor behielt die Stadt, um ihn zu städtischem Ge-brauch selbst zu bebauen. Obwohl die kurfürstliche Re-gierung unterm 13. März desselben Jahres das Vorhabender Stadt gebilligt hatte, so erhob doch der SchultheissPangh Protest gegen den Verkauf, indem er Stadtmauern,Thore und Wälle als landesherrliche Regalien in Anspruchnahm. In dem Gegenbericht des Magistrats heisst es, dass„das ohnvordenkliche Herkommen in hiesiger HauptstadtDeuren ein anderes ausweiset, dan Magistrat und Bürger-schaft befindet sich von ohndenklichen Jahren im entgegen-gesetzten Besitze, auch bestreitet er die Unterhaltungskosten,und in denen Stadt-Renthmeisterei-Rechnungen findet mandie Beweise, dass hiesige Hörn- und Bollwerken aus eige-nen von der Stadt aufgenommenen, auch von derselbenbis auf heutigen Tag verzinsenden Kapitalien erbaut wor-den, also dass die Gründe diesseitigen Besitzstandes undder Abfall von dem berichtenden Schultheisen vorgebildeteRegel sich leicht ermessen lassen" (Mat. S. 674). Die Stadtwurde darauf vom Landesfürsten in ihrem Rechte bestätigt.
Ende 1790 begann der Durchzug der zur Dämpfungvon in Lüttich ausgebrochenen Unruhen aufgebotenen