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beischaffen musste. Aus England wurde Korn ausgeführt.Der Winter war ungewöhnlich streng. 4 Monate dauerteanhaltend die schrecklichste Kälte und raffte, Hand inHand mit dem Hunger gehend, viele Menschen nndThierehin. Als nach dem Abzüge der kurfürstlichen Truppen diePosten wieder von den Bürgern bezogen werden mussten,befahl der Magistrat, dass jeder Bürger, den die Reiheträfe, die Wache auf dem Thurme sowohl, als an den übri-gen Posten bei einem Gulden Strafe selbst beziehen müsse.Die Wache am Philippsthor sollte vier Mann, die aller an-dern Thore und die Hauptwache acht Mann stark sein;dann sollten zwei Oberoffiziere, der eine auf der Haubt-wache, der andere am Oberthor täglich die Wache A-erse-hen. „Mit dem Rundgange soll folgendes gehalten sein,dass erstlich die Visitirrunde der Rottmeister von derHaubtwacht um zehn Uhr, um zwölf Uhr aber der Haubt-mann daselbst die Haubtrunde, und der Rottmeister ander Kölner Pforten um halb ein, an der Oberpfortenum halb zwei Patrouillen gehen, nachdem der fendrichdie Tagrund, und des Morgens umb acht Uhren derHaubtman von der Haubtwacht die visitir rundt undder Wachtmeister-Lieutenant mittags gleichfals die visi-tir rundt thun, die abwessenden aufzeichnen und beinegstem Rathstag zur correction ahngeben sollen. Dansollen die harneyen alle Zeit zugehalten werden und wan4 ad 5 Man oder mehr zu pferdt oder fuiss sich ahn de-nen pf orten ahn geben würden, solche aufhalten auch derenpasse abfordern, die schosspforten in acht nehmen undnöttigen pfalss alssogleich niederfallen lassen sollen." (Mat.S. 552 —553).
Den 21. September musste ein vonMontjoie kommen-des Kommando vor einem überlegenen Korps Franzosenhinter den Wällen Dürens Schutz suchen. Den Winterüber standen in Düren der Generalmajor Graf von Hatz-feld, 6 Kompagnieen Dragoner und 16 Kompagnieen In-fanterie unter Oberst von Freudenberg. Diese Truppenkosteten der Stadt innerhalb sechs Monate 2182 Rthlr.24 Stbr. Bei dem Durchmarsche der kaiserlichen und