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Chronik der Stadt Düren : mit 12 Holzschnitten und einem lithographierten Stadtplan
Entstehung
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Karls V., dem französischen Könige Franzi, und dem Kö-nige von Dänemark. Der Krieg begann 1542, und 5 Ar-meen rückten gegen den Kaiser ins Feld. Die des Her-zogs Wilhelm, welche unter dem berühmten Marschall Mar-tin van Rossum stand, fiel im September verheerend inBrabant ein, die Burgunder und Brabanter fielen dagegenunter dem kaiserlichen Feldherrn Renatus von Oranienin das Jülich'sche Gebiet ein, und mussten sich u. A. auchDüren, Langerwehe, Hambach, Nideggen, Gangelt, Ran-derath, Bergheim, Jülich, Sittard, Heinsberg ergeben undeine grosse Brandschatzung von 22,290 Goldgulden leisten.Das Heer des Herzogs setzte jedoch den Fortschritten derBrabanter bald ein Ziel. Düren war Endo 1512 wiederin der Gewalt Wilhelm's. Im folgenden Frühjahr, 24. März1543, besiegte Herzog Wilhelm bei Sittard den niederlän-dischen General Philipp von Croy; 2300 Brabanter be-deckten die Wahlstatt, 2000 Gefangene, 17 Kanonen .undeine grosse Anzahl Kriegswagen und Munition fielen in dieHände des Siegers.

Unter den Gefallenen befand sich auch Werner, Herrzu Binsfeld und Weiler (Arnoldsweder).

Durch diesen Sieg ermuthigt, verharrte der Herzogin seiner Hartnäckigkeit gegenüber dem Kaiser, welchernunmehr von Bonn aus mit 40,000 Mann gegen die Län-der des Herzogs vorrückte. Am 20. August 1543 zeig-ten sich die ersten Spuren des kaiserlichen Heeres vor derStadt; es war eine Schwadron leichter Kavallerie, welchedie Umgebung und Befestigungswerke Dürens rekognos-ziren sollte. Ein Theil der Dürener Kavallerie rückte ihraus der Stadt entgegen, während eine andere Abtheilung'der Dürener Besatzung sich im Wiebelrausch in den Hin-terhalt gelegt hatte. Der Feind ging hier in die Falle undward gänzlich zersprengt. Ein feindlicher Anführer wurdegetödtet, einen anderen Heerführer nahmen die Dürenergefangen. Am 22. August kam die eigentliche Heeres-macht der Kaiserlichen bei den Verschanzungen Dürensan und lagerte sich in dem weiten Halbkreise von der Ruhrbis zum Philippsthor, Wirtelfeld, Krausberg und darüber