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Am 1. März 1341 weihte der genannte Konsekratorder Kapelle in derselben zwei Altäre, einen Muttergottes-und einen Kreuz-Altar.
Die Kapelle ist also wahrscheinlich ursprünglich einschif-fig gewesen und wird dementsprechend ursprünglich auchnur einen Altar und ein Benefizium gehabt haben; sie scheintim Jahre 1340 aber durch Hinzufügung von Seitenschiffenerweitert worden zu sein, weshalb die am 1. März 1341geweihten beiden Altäre in diesen Seitenschiffen angebrachtwurden. Zuletzt gab es in der Sakramentskapelle vierBenefizien und wahrscheinlich auch vier Altäre.
Von den Benefiziaten, welche in den dreissig Jahren,in denen die Kapelle als solche vor Errichtung des Klostersbestand, bei derselben angestellt waren, ist bekannt zu-nächst Johann Schotte. Am 8. Juli 1348 kaufte der Bru-der Johannes, genannt Schotte, Primissar oder Rektor derSakramentskapelle, ein neben der Kapelle gelegenes Grund-stück. Bruder Johannes war Dürener Bürger. Vielleichtwar er Mitglied des damals zu Düren bestehenden Schotten-convents. Daraus würde sich der Name „Schotte" und dieBezeichnung „Bruder" erklären lassen.
Die übrigen Benefiziaten der Sakramentskapelle er-scheinen bei den Verhandlungen, die wegen der Uebergabeder Kapelle an die Karmeliten beziehungsweise wegen derUebertragung der betreffenden Benefizien auf die DürenerPfarrkirche geführt wurden. In der Urkunde vom 20. De-zember 1358 gaben drei Benefiziaten ihre Zustimmung,zwei Priester: Wilhelm Doytgin und Tilmann Royfsack, sowieder Kleriker Johann Stoer. Tilmann Royfsack bedienteauch die Kapelle zu Distelrath. Diese Verpflichtung über-nahmen die Karmeliten am 16. Januar 1359 zugleich mitder Uebernahme der Sakramentskapelle als Klosterkirche.Die Benefizien derselben wurden auf die Pfarrkirche über-tragen mit der Bestimmung, dass die Benefiziaten nur dieHälfte der bei Begräbnissen (in funeralibus) dargebrachtenOpfer erhalten sollten.
Am 12. Februar 1358 genehmigte Papst Innocenz IV.die Errichtung der Niederlassung. Was in der päpstlichen